Weihbischof Matthias König trägt sich im Beisein von Pfarrer Klaus-Peter Goebel, Elisabeth Nieder, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, sowie Bürgermeister Wolfgang Fischer (v.li.) ins Goldene Buch der Stadt Olsberg ein. Foto: Stadt OlsbergVon Kindergärten über Jugend- und Familienarbeit bis hin zu einer würdigen Bestattungskultur: Die Felder der Kooperation von Kommune und Kirche sind ebenso zahlreich wie die gemeinsamen Herausforderungen – etwa mit Blick auf den demographischen Wandel. So gab es für Matthias König, Weihbischof im Erzbistum Paderborn, und Bürgermeister Wolfgang Fischer reichlich Gesprächsstoff:

Im Rahmen seiner Visitationsreise durch das Dekanat Hochsauerland-Ost stattete Weihbischof König auch dem Olsberger Rathaus einen Besuch ab. Mit dabei: Dechant Michael Kleineidam und die Pfarrer Richard Steilmann und Klaus-Peter Goebel. Sowohl Wolfgang Fischer wie auch Matthias König unterstrichen, dass Kommune und Kirche sich mit ihren Angeboten nicht als Konkurrenz verstehen: „Es ist eine gelebte Zusammenarbeit.“

Hoher Stellenwert von Familienfreundlichkeit

Weihbischof Matthias König trägt sich im Beisein von Pfarrer Klaus-Peter Goebel, Elisabeth Nieder, Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, sowie Bürgermeister Wolfgang Fischer (v.li.) ins Goldene Buch der Stadt Olsberg ein. FotoGerade in Olsberg klappe diese Kooperation sehr unkompliziert – Weihbischof König: „Das Erzbistum ist dankbar dafür.“ Bürgermeister Wolfgang Fischer unterstrich die Bedeutung der Familienfreundlichkeit für die Stadt Olsberg: „Gute Betreuung ist uns viel wert.“ Trotz überaus knapper Mittel stehe man zu den freiwilligen Leistungen in diesem Bereich – etwa der Unterstützung für kirchliche Kindergärten oder den Fahrtkostenzuschuss an Eltern in Ortsteilen, in denen es keine Kindergärten gibt. Bevölkerungsrückgang, immer mehr ältere Menschen, immer weniger Kinder: Der demographische Wandel trifft Stadt wie Kirche gleichermaßen.

Ob Kirche oder Kommune: Engagement von Bürgerinnen und Bürger ist gefragt

„Nicht darüber reden – gestalten“ ist das Rezept von Bürgermeister Wolfgang Fischer. In Olsberg setze man unter anderem auf gute Bildungsangebote. Nach umfangreichen Investitionen befinden sich Schulen und Sportstätten in einem sehr guten Zustand; und auch im Bereich der Weiterbildung gebe es zahlreiche qualifizierte Angebote. Für die katholische Kirche bezeichnete Weihbischof König vor allem die Umstrukturierung der Pastoralverbünde als große Herausforderung. „Seelsorge wird sich verändern“, erwartet König – dadurch eröffneten sich aber auch neue Freiräume: „Jeder Einzelne kann seinen Glauben leben, in die Gemeinde einbringen und nach außen tragen.“ Zu viel, bekannte der Weihbischof, habe man innerkirchlich an die Hauptamtlichen delegiert.

In dieser Frage, so Wolfgang Fischer, gebe es durchaus Parallelen zu Kommunen. Alles leisten könne man nicht mehr, erklärte der Bürgermeister: „Hier ist das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern gefragt.“ Gerade das gelte es von Politik und Verwaltung zu fördern. Und besonders im sozialen Bereich gebe es zwischen Kirche und Kommune zahlreiche Synergien, stellten Weihbischof König und Bürgermeister Fischer fest: „Die Zusammenarbeit hier vor Ort funktioniert.“

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