Pfarrer Richard Steilmann in der Pfarrkirche St. Martin. Über die Gerüste erreichen die Maler die 2.800 Quadratmeter Wand- und Gewölbefläche, die sie säubern und neu streichen werden. Foto: Mario PolzerDer Dankgottesdienst am Montag nach der Erstkommunion war gerade gefeiert, da begannen auch schon die Arbeiten: Als erstes musste die Kirche leergeräumt werden. 56 Kirchenbänke machten Platz für die Gerüstbauer. Und die schaffen derzeit die Voraussetzungen dafür, dass in unserer Pfarrkirche St. Martin ab Ende Mai die eigentliche Renovierung beginnen kann. Die Kirchenbänke sind derweil in Bestwig eingelagert. Nach 42 Jahren – 1975 wurde die Kirche zuletzt aufwändig renoviert – ist es nun wieder Zeit für eine „Generalüberholung“ des denkmalgeschützten Gebäudes. Ein auf Kirchenmalereien spezialisierter Malerbetrieb aus Essen wird rund 2.800 Quadratmeter Wand- und Gewölbefläche reinigen und dann neu streichen. „Drei bis vier Monate sind dafür eingeplant“, berichtet Pfarrer Richard Steilmann.

Glasabtrennung unter der Orgelbühne - elektrischer Türöffner

Ein Blick in die Kirche kurz nachdem die Bänke ausgeräumt wurden.Außerdem muss im Bereich des Eingangs am Kirchturm unter der Empore eine Abtrennung aus bruchsicherem Glas eingebaut werden. „Eine Vorschrift, um Vandalismus vorzubeugen“, erläutert Pfarrer Steilmann und betont: „Diese Abtrennung wird sich harmonisch in die Kirche einfügen. Wir haben uns bewusst für Glas statt Gitter entschieden.“ Die Tür im Turmbereich bekommt einen elektrischen Türöffner. Damit wird die Pfarrkirche St. Martin für Menschen mit Rollatoren und für Rollstuhlfahrer besser zugänglich. Alle Arbeiten werden vom Architekturbüro Bültmann in Ramsbeck koordiniert und mit der Denkmalschutzbehörde beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster abgestimmt.

Sanierung des Kirchturms wird separat angegangen

Eine weitere Baustelle beschäftigt Pfarrer Steilmann: Der Kirchturm hat Risse. Natürlich müssen sie beseitigt werden, aber: „Wir suchen derzeit die Ursache dafür, die ebenfalls behoben werden muss.“ Untersuchungen am Fundament des Kirchturms sollen Aufschluss geben. „Wir können die Schwingungen der Glocken als Grund bereits ausschließen.“ Die Sanierung des Kirchturms wird in einem separaten Bauabschnitt voraussichtlich im kommenden Jahr anstehen. Ebenfalls 2018 muss die Orgel gründlich gereinigt werden. Sie ist von einem Schimmelpilz befallen. Die aktuellen Renovierungsarbeiten kosten rund 490.000 Euro. Das Erzbistum Paderborn gibt einen Zuschuss von 284.000 Euro. Zieht man den Eigenanteil der Kirchengemeinde St. Martin ab, bleibt ein Rest von 60.000 Euro. Dieser soll aus Spenden finanziert werden.

Auch der Erlös des gut besuchten Pfarrfestes am 14. Mai ist für die Kirchenrenovierung bestimmt. Viele Besucher nutzten dabei die Gelegenheit, einen Blick in die leere und innen teilweise schon eingerüstete Kirche zu werfen. Das soll auch zukünftig möglich sein. „Wenn die Türen offen sind, können Interessierte gern reinschauen“, sagt Pfarrer Steilmann. Spätestens zum 1. Advent werden die Arbeiten abgeschlossen sein. In der Zwischenzeit finden die Gottesdienste in der Kapelle des Josefsheims statt.

Geplant sind auch einige Gottesdienste an „besonderen Orten“, wie Pfarrer Steilmann sagt. Zum Beispiel im Lebensgarten des Josefsheims und bei der Firma Oventrop. Und in den Sommerferien, voraussichtlich Ende Juli oder Anfang August, soll es an einem Sonntag auch in der Bigger Kirche einen Gottesdienst geben. Das Thema: natürlich „Baustellen“. Es könnte dafür keinen passenderen Ort geben.

In unserer Bildergalerie werden wir hin und wieder Fotos der Baumaßnahme veröffentlichen.

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