Major Dominik Flügge blickt zurfrieden auf das Schützenfest 2017 zurück. Foto: bigge-onlineAm Samstag, 21. Oktober 2017, fand die Herbstgeneralversammlung der Schützenbruderschaft St. Sebastian Bigge statt. Major Dominik Flügge konnte auf ein schönes Schützenfest zurückblicken. Ein Höhepunkt sei das Schützenhochamt gewesen, dass bei gutem Wetter kurzerhand unter die Vogelstange verlegt wurde. Gut 400 Personen feierten den Gottesdienst. Einen begeisternden Auftritt legte zudem das Jugendorchester der „Eintracht“ beim Frühschoppenkonzert hin. Flügge fand lobende Worte für die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Felix Burmann. Auch das Blasorchester Brilon hätte sich einmal mehr als „Gewinn für das Fest“ herausgestellt. Gut, dass am Ende auch die Zahlen stimmten: Geschäftsführer Edgar Stuhldreher konnte eine deutlich positive Abrechnung präsentieren, die im Vergleich zum Jahr 2016 eine ordentliche Gewinnsteigerung aufzeigte. Zudem wurden bereits die Weichen für das Schützenfest 2018 gestellt. Major Flügge konnte der Versammlung berichten, dass bereits alle Verträge mit der Festmusik und dem Festwirt „unter Dach und Fach“ sind.

Dominik Flügge (2.v.l.) mit den anwesenden Neumitgliedern. Den Vogel schoss in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes Paul Hanfland (l.) ab: Kaum in die Bruderschaft eingetreten wurde der Jungschützenkönig und Kreisjungschützenkönig. Foto: bigge-onlineSterbekasse muss reformiert oder eingestellt werden

Freuen kann sich die Bruderschaft über 28 Neumitglieder, die im Jahr 2017 der Bruderschaft beigetreten sind. Ihre Namen wurden verlesen und die anwesenden „Neuen“ wurden herzlich begrüßt. Zur Zeit zählen die Bigger Sebastians-Schützen 1.097 Mitglieder. Trotz der steigenden Mitgliederzahlen entwickelt sich die Sterbekasse der Bruderschaft zum Sorgenkind. Die Sterbekasse wurde bereits vor fast 120 Jahren im Jahr 1899 eingeführt und soll den Angehörigen verstorbener Schützenbrüder eine erste unbürokratische finanzielle Unterstützung durch die Solidargemeinschaft der Schützen bieten. Allerdings ist das Beitrittsverhalten mittlerweile schwierig, wie Rendant André Lehmann berichtete. Und so steht die Sterbekasse vor ähnlichen Problemen, wie die Rentenkasse. Und so könnte ihr bereits im Jahr 2028 das Geld ausgehen. Lehmann präsentierte der Versammlung verschiedene Rechenbeispiele für eine Anpassung der Beiträge und Leistungen oder auch für eine Auszahlung und somit Einstellung der Sterbekasse. Die Beispiele sollen in Kürze auf der Homepage der Schützenbruderschaft bereitgestellt werden. Über Vorschläge und Anregungen wäre der Vorstand dankbar. In der Frühjahrsgeneralversammlung am 11. März 2018 wird das Thema dann wieder aufgegriffen, um über die Zukunft zu entscheiden.

Neue Zugordnung vorgeschlagen

Ebenfalls möchte man in der FGV 2018 über eine Neugliederung der Züge entscheiden. Da der 2. Zug (Verheiratete) immer mehr Schwierigkeiten bekommt, die Vorstandspositionen zu besetzen und da die Einteilung nach Familienstand nicht mehr zeitgemäß sei, möchte man die Züge zukünftig nach Alter aufteilen. Der 3. Zug bestünde demnach aus allen Schützenbrüdern unter 30 und dem 2. Zug würden alle Schützenbrüder ab 30 Jahren angehören. Der 1. Zug würde als Ehrenkompanie alle Ordensträger (ehemalige Könige, Mitglieder ab 40-jähriger Mitgliedschaft) beheimaten. Nebeneffekt: Stammtische und Cliquen könnten so leichter zusammen im Festzug marschieren, da sie nicht durch unterschiedliche Familienstände getrennt würden.

Stefan Menke blickte auf ein erfolgreiches und ausverkauftes Jubiläumskonzert zurück und danke der Bruderschaft für die Unterstützung und die Möglichkeit, in der Schützenhalle zu feiern. Foto: bigge-onlineStefan Menke stellte im Rahmen der Generalversammlung den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr vor. Mithilfe einer Präsentation blickte er zum einen auf die lange Geschichte des Musikzuges und die enge Verbindung zur Schützenbruderschaft zurück. Insbesondere die Jugendarbeit nähme einen breiten Raum ein. Fünf eigene Ausbilder sorgen für eine gründliche musikalische Ausbildung, bei der aber auch Aktionen, wie gemeinsames Klettern, Freizeitparkbesuche, Fahrten und vieles mehr, nicht zu kurz kämen.

Felix Liesen, Sprecher der Jungschützen der Bruderschaft, trug einen Jahresbericht des Schützennachwuchses vor. Stolz sind die Jugendlichen darauf, dass sie mit Paul Hanfland erstmals den Kreisjungschützenkönig stellen. Beim Aufbau Osterfeuers zeigten die Jungschützen trotz teils schwieriger Witterung viel ehrenamtlichen Einsatz. Aus der Versammlung wurde angeregt, dass die Jungschützen zukünftig doch einen festen Tagesordnungspunkt in der Herbstgeneralversammlung bekommen sollten.
Die Zahl der anwesenden Schützenbrüder war diesmal nicht so hoch. Die Themen hätten durchaus mehr Zuhörer verdient gehabt. Die, die gekommen waren, beteiligten sich aber erfreulicherweise an den Diskussionen. Foto: bigge-online
Gute Zusammenarbeit zwischen Schützen, Dorfgemeinschaft und bigge-online zur Lokalpolitik

Unser bigge-online-Vorsitzender Christian Fischer stellte das gemeinsame Projekt „Lokalpolitik“ von Schützen, Dorfgemeinschaft und bigge-online vor. In einer Bigger Runde wurde in diesem Jahr umfangreich über die aktuellen und anstehenden Baumaßnahmen im Ort informiert. Gemeinsam mit den Bigger Ratsvertretern und Vereinen wurde ein Konzept für das IKEK (Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept) erarbeitet, um für einige interessante Projekte in Bigge, wie ein neuer Dorfplatz, E-Auto- und E-Bike-Ladestationen, entsprechende Fördergelder zu bekommen. Auch hat man sich in diesem Rahmen mit der Verkehrsführung (Einbahnstraße) der Mittelstraße auseinandergesetzt und gemeinsam mit den Ratsvertretern, Anliegern und Vereinen, den Antrag auf Drehung der Einbahnstraße gestellt. In einem Ortstermin soll demnächst über den Antrag gesprochen werden. Weiterhin hatte man sich mit der Gestaltung des neuen Kreisverkehrs am Erikaneum beschäftigt. Nach einem gemeinsamen Termin mit dem Hochsauerlandkreis und der Stadt Olsberg musste man allerdings von einer umfangreichen Gestaltung Abstand nehmen, da die Mittelinsel keinen ausreichenden Platz für beispielsweise ein Dorfwappen bieten würde. Somit wird der Kreisel eine normale Bepflanzung sowie Fahnenhülsen für beispielsweise eine Beflaggung zum Schützenfest erhalten.

Bevor den gut 80 Schützenbrüdern dann vom Web-Team viele Bilder aus dem Schützenjahr 2017 präsentiert wurden, wies Dominik Flügge noch auf die kommenden Termine hin:

19.11.2017 – Volkstrauertag
10.12.2017 – Adventsfeier
20.01.2018 – Sebastiansfeier
03.02.2018 – Prunksitzung
11.03.2018 – Frühjahrsgeneralversammlung (Achtung: 1 Woche früher als sonst!)

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