Viele Gäste konnte Bürgermeister Fischer im Ratssaal begrüßen. Foto: bigge-online

Gut gefüllt war der Ratssaal zum Neujahrsempfang der Stadt Olsberg im Januar 2018. Bürgermeister Fischer erinnerte er an die Verstorbenen Mitbürgerinnen und Mitbürger, unter anderem auch Albert Bause von Bigge, der sich in der Feuerwehr, beim VdK und auch für die Partnerschaft mit Jöhstadt engagierte. Erstmals begrüßte Fischer den neuen Leiter des Heinrich-Sommer-Berufkollegs, Markus Bertels sowie die neuen Geschäftsführer des Josefsheims Bigge, Winfried Cruse und Gerhard Freund beim Neujahrsempfang. "Beim Umbau des Ortskerns von Olsberg erkennen wir so langsam Licht am Ende des Tunnels", so Fischer in seiner Ansprache. "Ja, es gab zweifellos hier und da auch Umsatzeinbußen". Man habe sein Gesicht verändert, aber zum großen Vorteil für die Stadt. In diesem Jahr stehe Olsberg ebenfalls vor einer Herausforderung durch den Bau des Kreisverkehrs im Bereich der Hüttenstraße. Fristgerecht wurden zwei Förderanträge für die untere und obere Sachsenecke (ehem. Krankenhausgrundstück) bei der Bezirksregierung eingereicht.

Erfolgreich habe man sich um die Ausrichtung des SGV-Gebirgsfest vom 30. Juni bis 1. Juli 2018 beworben. Mit der Ausrichtung der Ausbildungsbörse in Zusammenarbeit mit der Stadt Brilon wolle man über den "eigenen Kirchturm schauen". Ab Spätsommer werde man mit den Maßnahmen zum Kneipp-Erlebnispark beginnen. In bester Erinnerung blieb auch der Besuch der Partnerstadt Fruges mit den Musikerinnen und Musikern des Musikvereins Eintracht. 2019 werde man das 50-jährige Bestehen dieser Freundschaft feiern.

Haushaltsausgleich

Bürgermeister Fischer bei seiner Neujahrsansprache im Ratssaal. Foto: bigge-online"Nach heutigem Stand können wir schon in 2020 den Haushaltsausgleich darstellen; und das dauerhaft und sogar zwei Jahre früher als ursprünglich geplant", so Fischer in Bezug auf den im Dezember 2017 eingebrachten Haushalt. Dies gelänge aber nur mit einer Erhöhung aller Steuerhebesätze um 3% für die Jahre 2018 bis 2020. Kritische Anmerkungen konnten die Anwesenden Mitglieder aus der Politik in Landtag (Matthias Kerkhoff) und Bundestag (Patrick Sensburg) mitnehmen: Fischer sei "nach wie vor unzufrieden mit der Verteilungspolitik von Bund und Land".

Die Digitalisierung macht auch vor den Kommunen nicht halt – so wolle man eine umfangreiche Vorlage zum "E-Government" beraten und beschließen. Beim Breitbandausbau wird die Stadt auch weiterhin am Ball bleiben.

Breitbandausbau weiter Thema

Außergewöhnlich der Auftritt der Sternsinger aus Assinghausen: erstmals brachten die Heiligen Drei Könige ihr Lied auf Sauerländer Platt. Neben der musikalischen Umrahmung durch "BRASS 4 FUN" war auch dies ein kulturelles Highlight. Landrat Dr. Karl Schneider unterstrich in seinem Grußwort die Notwendigkeit, auch als Region Strukturpolitik zu betreiben. Zu einer Riesen-Chance könne dabei die Regionale 2025 werden – im Mittelpunkt des Förder-Wettbewerbs steht dann die Digitalisierung. 5,6 Mio. € fließen demnächst in die Modernisierung des Berufskollegs. Schneider bedankte sich ebenfalls bei den Ehrenamtlichen.

Zuhörer im Ratsaal. Foto: bigge-onlineAnschaulich war der Gastvortrag von Franz-Reinhard Habbel: der Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ging auf Digitalisierung und E-Government ein und konnte die Zuhörer in seinen Bann ziehen und sie für die Themen Digitalisierung und Globalisierung – oder, wie er zusammenfassend sagte, Glodigalisierung - sensibilisieren. Ausdrücklich lobte Franz-Reinhard Habbel die Stadt Olsberg für ihre Bereitschaft, sich dieses Themas aktiv anzunehmen. Über die anschließende Preisverleihung für bürgerschaftliches Engagement berichteten wir vorab hier.

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