Die Arbeiten am neuen Kreisverkehr Hütten-/Bahnhofstraße beginnen im April. Sie finden in zwei Bauabschnitten statt: Erst wird im Bereich zwischen „Kreisel“ und Kirchen gearbeitet, dann zwischen Kreisverkehr und Hüttenstraße.  Foto: Stadt Olsberg

Das Projekt ist ein Baustein für die Zukunft in der Stadt Olsberg – und es ist ambitioniert: Nach Ostern starten die Arbeiten zum Bau des neuen Kreisverkehrs am Knotenpunkt von Bahnhof- und Hüttenstraße. Die bauliche Umsetzung ist aufwändig – und sie wird im engen Schulterschluss mit Anliegern und Gewerbetreibenden erfolgen. Das machten Bürgermeister Wolfgang Fischer und das Team des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung jetzt in zwei Info-Veranstaltungen deutlich, die für Anlieger sowie für Unternehmen und Gewerbetreibende stattfanden. Der Baubeginn soll nach Ostern erfolgen – „dann, wenn die Arbeiten am Kreisverkehr in Bigge weitgehend abgeschlossen sind“, so Thomas Rösen, stellvertretender Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung.

Gearbeitet wird bis Ende Dezember – „es ist ein wesentlich umfangreicheres Bauvorhaben als der Kreisverkehr am Markt“, betont Thomas Rösen. Der Grund: Die Flächen am künftigen „Kreisel“ sind um etwa 30 Prozent größer, es finden aufwändige Kanalarbeiten statt und es müssen deutliche Höhenunterschiede ausgeglichen werden. Deshalb werden drei Kolonnen im Bereich der Baustelle arbeiten – „es wird ordentlich was los sein“. Das Projekt selbst wird in zwei Bauabschnitte aufgeteilt: Von April bis in den August erfolgen die Kanalbauarbeiten im Bereich der Unteren Sachsenecke sowie die Arbeiten am nordwestlichen Bereich des künftigen Kreisverkehrs – etwa in einem Abschnitt vom „Kreisel“ bis zur Olsberger Kirche.

Sperrung für Autoverkehr

Dieser Teilbereich wird für den Autoverkehr voll gesperrt – die Umleitung erfolgt über Bigge. Allerdings werden die Anwohner – in Abstimmung mit der Bauleitung – im Regelfall auch dann ihre Grundstücke erreichen können, betonte Jan Tillmann, für Tiefbau zuständiger Mitarbeiter im Fachbereich Bauen und Stadtentwicklung. Die L 743 (Bahnhofstraße – Hüttenstraße) bleibt in dieser Bauphase in beiden Richtungen befahrbar. Da die Kanalisation in der Unteren Sachsenecke in einer Tiefe von 4,50 Meter liege und man zudem den Durchmesser der Kanalrohre vergrößern müsse, komme man nicht umhin, die Arbeiten in Offener Bauweise durchzuführen. Erneuert oder umgelegt werden ebenfalls mehrere Versorgungsleitungen. Beim eigentlichen Kreisverkehr werden im nordwestlichen Bereich neben dem Straßenbau auch Bordsteine gesetzt und die Pflasterung erneuert; zudem entstehen – wie bereits am Markt – Palisaden, um den „Kreisel“ gegenüber den Fußgängerbereichen abzugrenzen.

Voraussichtlich Mitte bis Ende August 2018 beginnt dann der 2. Bauabschnitt, in dem der südöstliche Teil des künftigen Kreisverkehrs sowie der Abschnitt der Hüttenstraße bis zur Einmündung der Kampstraße umgestaltet werden. Auch hier werden zunächst Kanalarbeiten durchgeführt sowie Versorgungsleitungen erneuert und umgelegt, bevor der eigentliche Straßenbau erfolgt. Dieser Bauabschnitt soll bis Ende Dezember dauern. Für die Arbeiten muss dieser Bereich komplett gesperrt werden, um die gesetzlichen Vorgaben des Arbeitsschutzes einhalten zu können. Das bedeutet, dass die Straßenverbindung von der Bahnhofstraße und der Hüttenstraße am „Knotenpunkt“ durch eine Vollsperrung unterbrochen ist.

Umleitung über Assinghausen und Nebenstraßen

Für den Fern- sowie den Schwerlastverkehr wird in dieser Zeit eine Umleitung über Assinghausen eingerichtet. Für den Individualverkehr führen Umleitungen über innerstädtische Nebenstraßen – ebenso wie für den Rettungsdienst sowie die Buslinien. Aktuell werden im Rathaus die Detailplanungen erarbeitet, die rechtzeitig der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Selbstverständlich bringe eine Vollsperrung immer Beeinträchtigungen mit sich, so Bürgermeister Wolfgang Fischer: „Sie verkürzt andererseits die Bauzeit. Es wird aber Lösungen geben, die für alle Beteiligten tragbar sind.“

Gleiches gilt auch für den unmittelbaren Baustellenbereich. Jan Tillmann lud Anlieger und Gewerbetreibende ein, rechtzeitig auf ihn oder die Verantwortlichen der ausführenden Firma zuzukommen, damit jeweils passende Lösungen gefunden werden können, um die Erreichbarkeit von Wohnhäusern oder Geschäften bestmöglich sicherzustellen: „Wir müssen immer für den Einzelfall sehen, was möglich ist – und dazu müssen wir im Gespräch bleiben.“

Dialog mit Anliegern bewährt

Wichtig: Die Parkplatzanlage in der Kampstraße bleibt aus Richtung Elleringhausen/Gierskopp kommend für Autofahrer erreichbar. Eine Anregung, hier über eine Parkzeitbegrenzung nachzudenken, um eine „Dauerbelegung“ zu verhindern, nahm Bürgermeister Fischer auf – hier werde die Stadtverwaltung das Gespräch mit den Nutzungsberechtigten suchen. Auch bei den Bauprojekten der vergangenen Jahre habe sich der Dialog mit Anliegern und Betroffenen bewährt, so Wolfgang Fischer: „Gemeinsam werden wir das in den Griff kriegen.“

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