Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer (li.) und HE-Geschäftsführer Christoph Rosenau nahmen jetzt die erste E-Ladesäule der HochsauerlandEnergie GmbH am AquaOlsberg in Betrieb. Schritt für Schritt wird das heimische Kommunalunternehmen nun die Lademöglichkeiten für Elektroautos in Olsberg, Bestwig und Meschede ausbauen.  Foto: HochsauerlandEnergie GmbH„Mit der Kraft der 1000 Berge“ - jetzt auch unterwegs auf vier Rädern: Das heimische Kommunalunternehmen HochsauerlandEnergie GmbH unterstützt den Ausbau der E-Mobilität und richtet E-Ladesäulen ein. Der Startschuss fiel nun in Bigge; Ladesäulen in Bestwig und Meschede folgen. „Damit will die HE zum einen einen Beitrag zur Förderung dieser modernen Form der Mobilität leisten - und zum anderen verbessert das Kommunalunternehmen damit vor Ort die Bedingungen, um den Einsatz von Elektroautos „alltagstauglich“ zu machen“, so Geschäftsführer Christoph Rosenau. Gemeinsam mit Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer nahm Christoph Rosenau jetzt die erste E-Ladesäule in Bigge in Betrieb.

Sie befindet sich am AquaOlsberg; eine weitere Ladesäule auf dem südlichen Parkplatz der Konzerthalle wird in Kürze folgen. Schritt für Schritt sollen die Lademöglichkeiten für Elektroautos in Olsberg, Bestwig und Meschede ausgebaut werden, erläutert Christoph Rosenau. Die Ladesäulen sind für so genannte „Typ 2-Stecker“ ausgerüstet - die gängigste Form, mit der Elektroautos ausgestattet sind. An den Säulen können je zwei Fahrzeuge zeitgleich mit bis zu 22 kW aufgeladen werden - pro Kilowattstunde Energie werden 30 Cent fällig. Die Ladedauer schwankt je nach Fahrzeugtyp und -akku.

Weitere Säule folgt an Konzerthalle

Für eine möglichst einfache und reibungslose Bezahlung arbeitet die HE mit dem führenden europaweiten Anbieter für Bezahlvorgänge an Ladesäulen, dem Unternehmen PlugSurfing, zusammen. Für die Bezahlung gibt es drei Möglichkeiten - per App sowie per Ladeschlüssel und Ad-hoc-Ladung über ein Barcodesystem. Mit der App haben Nutzer neben dem eigentlichen Bezahlvorgang die Möglichkeit, Ladesäulen in ihrer jeweiligen Umgebung zu finden sowie deren Preise und die aktuelle Verfügbarkeit zu überprüfen. Wer per Chipladeschlüssel zahlen möchte, muss einen solchen Schlüssel zuvor zum Preis von 9,95 Euro direkt beim Anbieter PlugSurfing erwerben. Dieser Schlüssel wird dann einfach an das Auslesegerät der Ladesäule gehalten, um den Ladevorgang zu starten.

In den kommenden Wochen und Monaten sollen weitere E-Ladesäulen in Olsberg, Bestwig, Meschede und weiteren Kommunen folgen, kündigt Christoph Rosenau an: „Als kommunales Versorgungsunternehmen ist es unser erstes Ziel, Angebote für die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu schaffen“, so der HE-Geschäftsführer: „Und die Elektromobilität wird auch im Hochsauerland deutlich an Bedeutung gewinnen.“ Bürgermeister Wolfgang Fischer unterstreicht: „Kommunen müssen sich stets weiterentwickeln, um zukunftsfähig zu bleiben. Die E-Mobilität ist dabei ein wichtiger Baustein.“

Mehr Informationen zum Thema E-Ladesäulen finden Interessierte auch unter www.hochsauerlandenergie.de.

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