Ein Blick auf den in der Bigger Runde im April vorgestellten Plan zum Kreisverkehr am ErikaneumRuhig geworden war es um den Bau eines Kreisverkehrs am Bigger Erikaneum, wie auch einige Bigger Interessierte an uns herantrugen. Grund genug, einmal bei Bürgermeister Fischer nachzufragen. Wie schon in unserer Bigger Runde 2016  angesprochen, handelt es sich bei dem Umbau der Kreuzung von Stadionstraße (die Kreisstraße 15 des Hochsauerlandkreises) und Hauptstraße um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Hochsauerlandkreises und der Stadt Olsberg, bei der der HSK die Federführung übernommen hat. Da sich der Kreuzungspunkt in unmittelbarer Nähe des Bahnüberganges Stadionstraße befindet, war nach Fertigstellung der Ausführungsplanung nochmals eine Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG und dem Eisenbahnbundesamt  - also der Aufsicht über alle Tätigkeiten der Deutschen Bahn AG - erforderlich.

Problem Querungshilfen

Neuen Forderungen der Bahn, insbesondere auf das Thema „Querungshilfen für Fußgänger im Nahbereich einer Bahnübergangs“ bezogen, widersprechen den Richtlinien der Straßenplanung und tragen aus Sicht des Vorhabenträgers, also dem Hochsauerlandkreis und der Stadt Olsberg, als auch aus Sicht der Bezirksregierung Arnsberg als Bewilligungsbehörde (für die beantragte und bewilligte Landeszuwendung zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse) insgesamt nicht zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit in dem gesamten Bereich im Kreisverkehr und bei der Kreuzung zur Deutschen Bahn bei.

Verkehrssimulation beauftragt

Bedingt durch die widersprüchlichen Forderungen der einzelnen Planer hat der HSK in Abstimmung mit den zu beteiligenden Fachbehörden eine Verkehrssimulation durch ein Ingenieur-Büro beauftragt. Das nun vorliegende Ergebnis der Verkehrssimulation unterstützt in diesem Fall die gemeinsame Auffassung der Bezirksregierung, des Hochsauerlandkreises und der Stadt Olsberg, dass hinsichtlich der Querungshilfen an der bisherigen Planung festgehalten werden kann und keine Sicherheitsprobleme für die Bahn bestehen. Zurzeit liege das Ergebnis dieser Verkehrssimulation dem Eisenbahnbundesamt bzw. der DB AG zur Prüfung bzw. Planungsfreigabe vor, so Fischer weiter.

Warten auf Planungsfreigabe

Der HSK geht nach dem derzeitigen Verfahrensstand davon aus, dass die Umgestaltung der Kreuzung in Höhe des Erikaneums zu einem Kreisverkehr in 2017 baulich umgesetzt werden kann. Wir bedanken uns herzlich bei Bürgermeister Wolfgang Fischer für die aktuellen Informationen!

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