windkraft axel hindemith wikipediaJede Menge „Lesestoff“ für Rat und Verwaltung in der Stadt Olsberg: 1.485 schriftliche Stellungnahmen wurden im Rahmen der so genannten „frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“ zu den städtischen Windkraft-Planungen abgegeben. Darüber informierte Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung, jetzt die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen. Die Stadt Olsberg erarbeitet zurzeit einen „sachlichen Teilflächennutzungsplan Energie“. In dem Planwerk soll geregelt werden, welche Flächen im Stadtgebiet künftig für eine Windkraft-Nutzung ausgeschlossen sein werden - und wo sich Windräder drehen können. Im Rahmen des formalen Verfahrens hatte am 2. November eine Bürgerinformation in der Konzerthalle stattgefunden, an der sich rund 300 Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben. Zudem hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, bis Ende des Monats November Stellungnahmen zu den Planungen abzugeben.

Und von dieser Möglichkeit haben die Olsbergerinnen und Olsberger reichlich Gebrauch gemacht: Zu den 1.485 Stellungnahmen kommen noch weitere 26, die bereits im Vorfeld abgegeben wurden, die aber in das weitere Verfahren einfließen werden. Zudem haben sich 16 so genannte „Träger öffentlicher Belange“ - also Fachbehörden oder Organisationen - mit Stellungnahmen beteiligt. Zusätzlich gab es eine Stellungnahme mit 304 Unterschriften, so dass man „unterm Strich“ auf rund 1.800 Schriftstücke komme, so Hubertus Schulte. Sie umfassen schätzungsweise 5.000 Seiten.

Alle Einwender werden in den kommenden Wochen eine schriftliche Eingangsbestätigung bekommen, kündigt die Stadtverwaltung an. Wie lange die Auswertung dauern wird, ist mit Blick auf die zum Teil sehr umfangreichen Dokumente noch nicht abzusehen, erläutert der Fachbereichsleiter - insofern seien auch Aussagen darüber, wie es zeitlich mit dem Planverfahren weitergeht, momentan nicht möglich.

Alle Stellungnahmen fließen in die Beratungen des Olsberger Stadtrates über den „sachlichen Teilflächennutzungsplan Energie“ ein. Unabhängig vom Inhalt und dem weiteren Gang des Verfahrens begrüßt Bürgermeister Wolfgang Fischer die starke Beteiligung der Bürgerschaft an der „frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung“. Hier handele es sich um ein demokratisch verbrieftes Recht, „und es ist immer gut, wenn sich Bürgerinnen und Bürger in die weitere Entwicklung ihrer und unserer Stadt einbringen.“

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