logo stadt 2017 350Das „ZentrenKonzeptOlsberg 2025 – INSEK“ soll für Rat und Verwaltung der Stadt Olsberg künftig zum Leitfaden für die Weiterentwicklung der Olsberger Kernstadt werden. Das hat – nach dem Ausschuss Planen und Bauen – jetzt auch der Hauptausschuss einstimmig dem Stadtrat empfohlen. Voraussichtlich am 15. Februar 2018 soll dann eine endgültige Entscheidung fallen. Die Abkürzung INSEK steht dabei für „Integriertes Stadtentwicklungskonzept Olsberg“. Mit dem Papier setze man eine Entwicklung fort, die vom Grundsatz her bereits 2006 begonnen habe, so Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung. Damals wurde das als „ZKO“ abgekürzte ZentrenKonzept Olsberg aus der Taufe gehoben – um sich damit planerisch auf der Zeit nach der Eröffnung der Umgehungsstraße vorzubereiten.

Bis 2015 reichte der Planungshorizont des ZKO, das später mehrfach fortgeschrieben wurde. Seitdem ist eine Menge passiert: Abschnitt der Ruhr-, Bahnhof- und Carlsaue-Straße sind umgestaltet worden, am Markt ist der Kreisverkehr entstanden.

Viel tut sich im Rahmen des Zentrenkonzepts auch im Bereich "Verkehr".Zudem gibt es neue Perspektiven, die im früheren ZKO so nicht enthalten waren: Die innerstädtischen Grünanlagen werden zum Kneipp-Erlebnispark weiterentwickelt und auch der Standort des früheren Krankenhauses soll städtebaulich neu geordnet werden. Um all dem Rechnung zu tragen und ebenso Änderungen im Städtebauförderrecht aufzugreifen, hat die Stadt Olsberg das „ZentrenKonzeptOlsberg 2025 - INSEK“ erarbeitet.

Damit komme man auch einer Empfehlung der Bezirksregierung nach: „Durch Änderungen in den Städtebauförderungsrichtlinien und durch den Ablauf des zunächst vorgesehenen Planungszeitraumes des IHK bis zum Jahr 2015 wird der städtebauliche Handlungsrahmen neu gefasst“, so Hubertus Schulte. Bezeichnung und zeitlicher Rahmen ändern sich, die Grundidee aber bleibt gleich, ergänzt der Fachbereichsleiter: „Das ZKO zeigt für die Kernstadt, also Bigge und Olsberg, Zukunftsperspektiven auf.“

Nach der Verabschiedung durch den Rat soll das neue Konzept der Bezirksregierung zugeleitet und Bestandteil des Förderantrages vom 28. November 2017 werden. Seit der Eröffnung der Ortsumgehung Olsberg im Jahr 2010 seien aus dem Maßnahmenkatalog von ZKO eine Vielzahl bedeutsamer Maßnahmen und Projekte umgesetzt worden, so Bürgermeister Wolfgang Fischer. So soll es nun auch mit dem neuen Handlungsrahmen weitergehen. Gleichwohl seien die Vorgaben „nicht in Stein gemeißelt“, so das Stadtoberhaupt: „Es ist eine Fortschreibung.“

Auch in den kommenden Jahren könne es weiter angepasst werden – Stadtentwicklung sei ein lebendiger Prozess, unterstreicht Wolfgang Fischer: „Und das spiegelt sich auch in unseren Planungen wider.“

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