Die Freiwillige Feuerwehr rüstet ihre Funkgeräte von analog (re.) auf digital (li.) um. Foto: Löschzug Bigge-OlsbergBisher funkt die Rettungsleitstelle des Hochsauerlandkreises mit Sitz in Meschede noch komplett analog. Das soll nach dem für die zweite Jahreshälfte geplanten Umzug in den Neubau nach Meschede-Enste anders werden: Künftig wird der gesamte Funkverkehr verschlüsselt. Somit muss die Freiwillige Feuerwehr komplett digital umgerüstet werden. Im gesamten HSK wird dafür eine Frist bis 2018 gesetzt. In der Stadt Olsberg ist man aber schon ein gutes Stück auf dem Weg ins digitale Zeitalter vorangekommen. Das wurde jüngst in der Sitzung des Ausschusses Ordnung und Soziales deutlich. Uwe Schwarz, Stadtbrandinspektor beim Löschzug Bigge-Olsberg und stellvertretender Kreisbrandmeister, erläutert: „Jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau muss einen digitalen Meldeempfänger bekommen.“ Denn alarmiert wird heute fast immer still, also über so genannte „Piepser“.

Weiterlesen: Feuerwehr wird für Digitalfunk fit gemacht: Investition von gut 150.000 Euro

Die Planungen zum Kreisverkehr wurden im Rahmen der Bigger Runde umfassend präsentiert. Der vorliegende Plan zeigt noch den gewünschten Zebrastreifen, der jedoch nicht genehmgit wurde. Foto: Präsentation Stadt Olsberg im Rahmen der Bigger RundeIn Olsberg wird in Kürze der Bau des Kreisverkehrs am Markt beginnen (wir berichteten). In Bigge lässt der Baubeginn weiter auf sich warten. Im Rahmen der Bigger Runde im April erläuterte Bürgermeister Wolfgang Fischer die Problematik rund um den Kreisverkehr, der an der Kreuzung von Stadion- und Hauptstraße entstehen soll. Der Bauherr ist der Hochsauerlandkreis, da es sich bei der K15 um eine Kreisstraße handelt. Ginge es nach Stadt und Kreis, könnte bald begonnen werden. Da sich der Kreisverkehr jedoch unweit der Bahnlinie Bestwig-Winterberg befindet, haben die Deutsche Bahn AG bzw. das Eisenbahnbundesamt (EBA) ein Mitspracherecht bei einem Neubau. Ein ursprünglich vorgesehener Zebrastreifen auf der Stadionstraße musste verworfen werden, da dies vom EBA nicht genehmigt würde. Vielmehr muss der Kreisverkehr mit einer Ampelanlage für den Verkehr ausgestattet werden.

Weiterlesen: Bigger Runde: Kreisverkehr lässt auf sich warten und wird Ampelregelung bekommen

Planübersicht Kneipperlebnispark

Ein interessantes Thema in der vergangenen Bigger Runde mit Bürgermeister Wolfgang Fischer stellte auch das neue Kneippkonzept dar. Olsberg – seit 1960 als Kneippkurort staatlich anerkannt – soll in den nächsten vier Jahren im Sinne Pfarrer Kneipps neu belebt werden. Hierzu wurde ein Gesamtkonzept erstellt und notwendige Fördergelder beantragt. Eingebunden in den Kneipp-Erlebnispark, so die Bezeichnung, werden u. a. der Lebensgarten des Josefsheims, der Generationenpark am Aqua Olsberg und die Ruhraue. Gesamtkosten von 2,1 Mio. Euro sind derzeit veranschlagt, 80% sollen aus Fördermitteln kommen. Die restliche Summe soll auf vier Jahre verteilt werden. Zudem erhoffe man sich im Zuge der Maßnahmen den positiven Effekt weiterer privater Investitionen.

Weiterlesen: Kneippkonzept und Bahnübergang: es tut sich was

biggerrunde

Nicht unbedingt direkt ein Bigger Thema, aber eins, welches uns alle angeht: auch über die lokale Flüchtlingssituation informierte Bürgermeister Fischer in der Bigger Runde. Er sei mehrfach angesprochen worden, hierzu ebenfalls zu referieren. Bis einschließlich 2014 waren die Zuwanderzahlen für die Stadt Olsberg in etwa gleich, ab dann steigen diese sprunghaft von ca. 50 auf heute mittlerweile 365 Flüchtlinge an, so Fischer. Insgesamt habe die Stadt derzeit 110 Wohnungen angemietet, 34 davon befinden sich in Bigge. Dazu nicht gehören die Wohnungen, welche sich die Flüchtlinge selbst angemietet haben. Nicht unerwähnt lassen möchte Bürgermeister Fischer die immensen Kosten, die die Stadt hier zu schultern habe.

Weiterlesen: Bigger Runde: Flüchtlingssituation verursacht auch Kosten

Die Entwicklung der Schülerzahl in den Grundschulen. Der kurzfristige Anstieg der Schülerzahlen in Olsberg ist durch die Schließung des Teilstandorts Wiemeringhausen zu erklären. Quelle: Stadt Olsberg, Schulentwicklungsplan, Vorlage 099-2015Wie ja schon angekündigt, wollen wir die einzelnen Themen der vergangenen Bigger Runde intensiv beleuchten. Als erster Themenblock stand die Schullandschaft im Fokus. Konkret fragten wir, welche Zukunft die Bigger Grundschule hat und welche Planszenarien es gibt. Die statistischen Zahlen, die Bürgermeister Wolfgang Fischer anschließend vorstellte, zeigten, dass der demografische Wandel auch vor Bigge nicht halt macht. So hat die St.Martinus-Grundschule heute 192 Schüler und wird im Schuljahr 2021/22 voraussichtlich ca. 175 Schüler beheimaten. Damit hätte sie im städtischen Vergleich die meisten Kinder. Über eine Zusammenlegung der Bigger und Olsberger Grundschulen macht man sich bei der Stadt Olsberg zumindest Gedanken. Im kürzlich erstellten Schulentwicklungsplan werden zunächst Szenarien vorgestellt, wie eine eventuelle Zusammenlegung auch aus räumlicher Sicht aussehen könne.

Weiterlesen: Bigger Runde: Schulentwicklung - Welche Zukunft hat die Bigger Grundschule?

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