Ein Blick auf den in der Bigger Runde im April vorgestellten Plan zum Kreisverkehr am ErikaneumRuhig geworden war es um den Bau eines Kreisverkehrs am Bigger Erikaneum, wie auch einige Bigger Interessierte an uns herantrugen. Grund genug, einmal bei Bürgermeister Fischer nachzufragen. Wie schon in unserer Bigger Runde 2016  angesprochen, handelt es sich bei dem Umbau der Kreuzung von Stadionstraße (die Kreisstraße 15 des Hochsauerlandkreises) und Hauptstraße um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Hochsauerlandkreises und der Stadt Olsberg, bei der der HSK die Federführung übernommen hat. Da sich der Kreuzungspunkt in unmittelbarer Nähe des Bahnüberganges Stadionstraße befindet, war nach Fertigstellung der Ausführungsplanung nochmals eine Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG und dem Eisenbahnbundesamt  - also der Aufsicht über alle Tätigkeiten der Deutschen Bahn AG - erforderlich.

Weiterlesen: Verkehrssimulation zum Kreisverkehr am Erikaneum durchgeführt: Möglicher Baubeginn 2017
Tags: Verkehr  

Unser Bild aus der Schulstraße: deutlich sichtbar die markierten Parkplätze. Foto: bigge-online"Dies ist ein Versuch", so Bürgermeister Wolfgang Fischer in der Bigger Runde vom 8. April 2016, als Anwohner ihn auf die Parksituation in der Schulstraße und den Radfahrstreifen auf der Hauptstraße ansprachen. Der Versuch scheint positiv bewertet worden zu sein: Mitte Mai 2016 wurden die provisorische Einzeichnung des Fahrradstreifens als auch die Einzeichnung der Parkbuchten in der Schulstraße mit einer Dauermarkierung nachgezogen.

Weiterlesen: Markierungen auf Hauptstraße und Schulstraße nachgezogen

Die Freiwillige Feuerwehr rüstet ihre Funkgeräte von analog (re.) auf digital (li.) um. Foto: Löschzug Bigge-OlsbergBisher funkt die Rettungsleitstelle des Hochsauerlandkreises mit Sitz in Meschede noch komplett analog. Das soll nach dem für die zweite Jahreshälfte geplanten Umzug in den Neubau nach Meschede-Enste anders werden: Künftig wird der gesamte Funkverkehr verschlüsselt. Somit muss die Freiwillige Feuerwehr komplett digital umgerüstet werden. Im gesamten HSK wird dafür eine Frist bis 2018 gesetzt. In der Stadt Olsberg ist man aber schon ein gutes Stück auf dem Weg ins digitale Zeitalter vorangekommen. Das wurde jüngst in der Sitzung des Ausschusses Ordnung und Soziales deutlich. Uwe Schwarz, Stadtbrandinspektor beim Löschzug Bigge-Olsberg und stellvertretender Kreisbrandmeister, erläutert: „Jeder Feuerwehrmann und jede Feuerwehrfrau muss einen digitalen Meldeempfänger bekommen.“ Denn alarmiert wird heute fast immer still, also über so genannte „Piepser“.

Weiterlesen: Feuerwehr wird für Digitalfunk fit gemacht: Investition von gut 150.000 Euro

Die Planungen zum Kreisverkehr wurden im Rahmen der Bigger Runde umfassend präsentiert. Der vorliegende Plan zeigt noch den gewünschten Zebrastreifen, der jedoch nicht genehmgit wurde. Foto: Präsentation Stadt Olsberg im Rahmen der Bigger RundeIn Olsberg wird in Kürze der Bau des Kreisverkehrs am Markt beginnen (wir berichteten). In Bigge lässt der Baubeginn weiter auf sich warten. Im Rahmen der Bigger Runde im April erläuterte Bürgermeister Wolfgang Fischer die Problematik rund um den Kreisverkehr, der an der Kreuzung von Stadion- und Hauptstraße entstehen soll. Der Bauherr ist der Hochsauerlandkreis, da es sich bei der K15 um eine Kreisstraße handelt. Ginge es nach Stadt und Kreis, könnte bald begonnen werden. Da sich der Kreisverkehr jedoch unweit der Bahnlinie Bestwig-Winterberg befindet, haben die Deutsche Bahn AG bzw. das Eisenbahnbundesamt (EBA) ein Mitspracherecht bei einem Neubau. Ein ursprünglich vorgesehener Zebrastreifen auf der Stadionstraße musste verworfen werden, da dies vom EBA nicht genehmigt würde. Vielmehr muss der Kreisverkehr mit einer Ampelanlage für den Verkehr ausgestattet werden.

Weiterlesen: Bigger Runde: Kreisverkehr lässt auf sich warten und wird Ampelregelung bekommen

Planübersicht Kneipperlebnispark

Ein interessantes Thema in der vergangenen Bigger Runde mit Bürgermeister Wolfgang Fischer stellte auch das neue Kneippkonzept dar. Olsberg – seit 1960 als Kneippkurort staatlich anerkannt – soll in den nächsten vier Jahren im Sinne Pfarrer Kneipps neu belebt werden. Hierzu wurde ein Gesamtkonzept erstellt und notwendige Fördergelder beantragt. Eingebunden in den Kneipp-Erlebnispark, so die Bezeichnung, werden u. a. der Lebensgarten des Josefsheims, der Generationenpark am Aqua Olsberg und die Ruhraue. Gesamtkosten von 2,1 Mio. Euro sind derzeit veranschlagt, 80% sollen aus Fördermitteln kommen. Die restliche Summe soll auf vier Jahre verteilt werden. Zudem erhoffe man sich im Zuge der Maßnahmen den positiven Effekt weiterer privater Investitionen.

Weiterlesen: Kneippkonzept und Bahnübergang: es tut sich was

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