Die Elisabeth-Klinik in Bigge von oben im April 2007
Nachdem wir im April bereits ein Gespräch mit Frank Leber führen konnten (Bericht vom 30. April 2007), trafen wir uns im Oktober 2007 erneut mit dem Geschäftsführer der Elisabeth-Klinik, um uns und euch über den aktuellen Stand der Umbaumaßnahmen und Zukunftspläne zu informieren. Es tut sich derzeit viel in der Bigger Klinik und auch das 100-jährige Jubiläum im August 2008 wirft seine Schatten voraus.

Zahlreichen Umbaumaßnahmen sind in und an der überregional renommierten Gesundheitseinrichtung in vollem Gange oder sogar bereits abgeschlossen.  Neuer Dreh- und Angelpunkt der Klinik ist die Zentrale Aufnahme, wo alle stationären und ambulanten Patienten der Orthopädie und Rheuma-Orthopädie aufgenommen und ggf. untersucht werden.
Die neue Zentrale Aufnahme der Elisabeth-Klinik in Bigge




















Im Oktober konnten zudem gleich zwei neue Stationen in Betrieb genommen werden: Direkt neben der Zentralen Aufnahme befindet sich die neue radiologische Abteilung. Kernstück ist hier neben zweier Röntgengeräte ein offenes MRT, welches in Kooperation mit der Radiologischen Praxis Dr. Krämer & Dr. Keuthage betrieben wird. "Diese Anschaffung wird externe Untersuchungen deutlich reduzieren", erklärt Frank Leber den Grund für die Investition. Zudem soll das Leistungsspektrum im nächsten Jahr mit einem neuen Computertomographen abgerundet werden. Das MRT in der Bigger Elisabeth-KlinikDie zweite neue Station ist der Intensivbereich im 1. Obergeschoss. "Kurze Wege", erklärte uns Leber weiterhin, seien das Ziel zahlreicher Umbaumaßnahmen. Und auch die nun geschaffene räumliche Nähe der Intensiv-Station zu OP- und Aufwachabteilung sorgt für eine Optimierung der Arbeitsabläufe. "Synergieeffekte" ist ein weiteres Stichwort, welches einem im Rahmen der Baummaßnahmen in den Sinn kommt. So wurden im September 2007 bereits die 180 m² großen Räumlichkeiten der Krankengymnastik und Sporttherapie (Meise) fertiggestellt. Sie befinden sich nun im Untergeschoss auf einer Ebene mit der Badeabteilung. Synergien auch bei der Sterilisation der Instrumente. Der Bereich, der etwa so teuer ist, wie zwei Einfamilienhäuser, wird vom Winterberger Krankenhaus mitgenutzt. Damit ist die Modernisierung der Elisabeth-Klinik aber noch lange nicht abgeschlossen.

Die Station 2 wird im November/Dezember komplett saniert und soll bereits im Januar wieder einsatzbereit sein. Im Mai 2008 soll der Anbau fertiggestellt sein. "Danach werden die Stationen 4 und 5 saniert und die Cafeteria im Eingangsbereich in Betrieb genommen", stellt Geschäftsführer Leber den weiteren Fahrplan vor. Gegenüber der Klinik wird ein Haus Platz machen müssen - das angedachte Parkhaus mit 160 - 170 Stellplätzen wird nun im Jahr 2008 realisiert.

Die Sterilisationsabteilung in der Bigger Elisabeth-Klinik wird auch vom Krankenhaus Winterberg genutztBesonders wichtig ist der Elisabeth-Klinik nicht nur die Modernisierung und Leistungssteigerung sondern auch, dass sie von der Bevölkerung angenommen wird und überregional einen guten Ruf besitzt. "Die Leistungszahlen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen", so Frank Leber. Das Einzugsgebiet konnte die Elisabeth-Klinik in Richtung Marburg ausdehnen und auch die Angebotserweiterung um den Bereich "Wirbelsäulenchirurgie" trage zu den im vergangenen und diesem Jahr gestiegenen Patientenzahlen bei. Besonders mit Blick auf die für Ende 2008 geplante "Einhäusigkeit" sind diese Faktoren besonders wichtig. "'Auf Basis der derzeitigen Leistungszahlen wird es Ende 2008 zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen", bestätigte uns der Geschäftsführer. Ganz im Gegenteil - man wolle das ärztliche Team (31 Ärzte) und die OP-Mannschaft weiter verstärken. Allerdings kann Frank Leber nicht ausschließen, dass mit Zusammenlegung des Hauses Olsberg und der Elisabeth-Klinik einige befristete Verträge auslaufen werden.

Frank Leber, Geschäftsführer der Elisabeth-KlinikBezüglich der Rettungswache, über die wir bereits beim letzten Termin gesprochen hatten, gab es noch keine Neuigkeiten zu vermelden. Frank Leber hofft jedoch, dass die Politik in den nächsten Wochen eine Entscheidung über den Standort treffen wird.

Ein herzlicher Dank von bigge-online geht an Frank Leber dafür, dass er sich die Zeit genommen hatte, uns ausführlich und offen über die Entwicklungen rund um die Elisabeth-Klinik zu berichten.

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