wachsamer_nachbar_150.gifEin Einbruch in die eigenen vier Wände bedeutet für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Aber wie groß ist die Gefahr wirklich, Opfer eines Wohnungseinbruchs zu werden? Im Hochsauerlandkreis wurden im Jahr 2006 insgesamt 348 Fälle in der Polizeistatistik gezählt. Somit war im Jahr 2006 rein rechnerisch fast täglich ein Wohnungseinbruch im HSK zu verzeichnen. Die polizeilichen Erkenntnisse zeigen, dass es nicht nur die vermeintlich höherwertigen Objekte sind, die von den Dieben aufgesucht werden, sondern dass alle Eigentümer oder Mieter potentielle Opfer sein können. Und Einbrüche werden das ganze Jahr über verübt - jedoch haben Diebe gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit Hochkonjunktur.

Sicherungstechnik schreckt Einbrecher ab. Foto: aboutpixel.de / Juranek HubertDie polizeiliche Erfahrung zeigt aber auch, dass man sich davor schützen kann. Mehr als ein Drittel der Wohnungseinbrüche im HSK, nämlich 39 % blieben im Versuch stecken. Das deckt sich auch mit den bundesweiten Erhebungen der Polizei. Die wenigsten Täter sind gut ausgerüstete „Profis“, vielmehr handelt es sich meist um die sog. Gelegenheitseinbrecher, die sich schon durch einfache, aber wirkungsvolle technische Sicherungen, die auch nachträglich noch eingebaut werden können, von ihren Absichten abhalten lassen. Fakt ist: Sichtbare Sicherungstechnik wirkt auf den Einbrecher eher abschreckend als anziehend. Denn Sicherungstechnik bedeutet eine längere „Arbeitszeit“, und je mehr Zeit verstreicht, desto größer wird das Entdeckungsrisiko. Aber auch durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarn werden Einbrüche verhindert.

Zu all diesen Themen bietet das Kommissariat Vorbeugung umfassende Informationen und Beratung an. Diese könnt ihr direkt in der

Polizeilichen Beratungsstelle
Emhildisstraße 16
59872 Meschede
Tel. 0291-90877-0
Fax: 0291-90877-24

die im „Stiftscenter“ in der Innenstadt untergebracht ist, zu bestimmten Öffnungszeiten erhalten. Für Bürgerinnen und Bürger, die nicht die Möglichkeit haben, die Beratungsstelle in Meschede aufzusuchen, ist eine Beratung durch den Einsatz der Mobilen Beratungsstelle möglich. Dieses Fahrzeug wird in regelmäßigen Abständen auf den Wochenmärkten in den Gemeinden des Hochsauerlandkreises eingesetzt. Die Standzeiten werden vorab in der örtlichen Presse bekannt gegeben.

Ein weiteres Angebot des Kommissariats Vorbeugung ist die individuelle Einzelberatung zum Einbruchsschutz vor Ort. Dabei werden eine Schwachstellenanalyse am Objekt durchgeführt und Empfehlungen für einen verbesserten Einbruchsschutz an die Hand gegeben. Auch dazu können Termine individuell vereinbart werden.

Alle Angebote des Kommissariats Vorbeugung sind selbstverständlich kostenlos. Es kostet Sie lediglich einen Telefonanruf. Ruft an oder besucht die Polizei in der Polizeilichen Beratungsstelle in Meschede! Weitere Informationen gibt es auch bei der Polizei im Internet.

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