Technik schafft Lebensqualität: Die Bewohner des Josefsheims bekommen auf Wunsch eigene Internetzugänge.Ein neues Zuhause auf dem neuesten Stand der Technik – die Menschen mit Behinderung, die jetzt ins Haus Angelika einziehen, bekommen genau das. Das neue Wohnangebot des Josefsheims an der Schulstraße in Bigge ist technisch bestens ausgerüstet. Jeder Bewohner hat seinen eigenen Internetzugang und kann jederzeit einen Betreuer telefonisch erreichen.

Dazu genügt ein Knopfdruck. Das Prinzip dieses so genannten Lichtrufs ist aus Krankenhäusern bekannt: Patienten, die mit einer Krankenschwester oder einem Pfleger sprechen möchten, drücken einen Knopf an ihrem Bett. Per Lichtsignal werden Schwester oder Pfleger benachrichtigt. Im Haus Angelika kann die Technik mehr:

Technik schafft Lebensqualität: Die Bewohner des Josefsheims bekommen auf Wunsch eigene Internetzugänge.Die Bewohner werden gleich per Telefon mit einem Betreuer verbunden. Der kann sofort reagieren, zum Beispiel nachfragen, ob ein Notfall vorliegt. „Die Technik, die wir hier einsetzen, dient den Menschen. Sie schafft Lebensqualität und Sicherheit“, sagt Hubert Vornholt, Geschäftsführer der Josefsheim gGmbH. Den Zuschlag für die Umsetzung hat Siemens bekommen. HiCall nennt das im Deutschen Aktienindex DAX gelistete Unternehmen das System, das jetzt im Josefsheim eingesetzt wird. Es kombiniert den Lichtruf mit dem Telefonnetz. Dazu kommen die Internetzugänge und ein Alarmsystem, das im Brandfall sowohl Bewohner und Mitarbeiter des Josefsheims als auch die Feuerwehr alarmiert.

Derzeit weltweit größtes HiCall-Projekt für Siemens

Für Siemens ist das Projekt Josefsheim Bigge das weltweit größte HiCall-Projekt. Dass die Siemens-Technik zu den Anforderungen des Bigger Rehabilitationsunternehmens passt, stellt die Firma tisento sicher, eines der führenden herstellerunabhängigen Beratungsunternehmen mit einem Schwerpunkt im Gesundheitswesen. „Bei der Auswahl der Technik und bei der Anwendung müssen die Menschen und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen“, sagt Projektleiter Christian Wagener. Zwar ist tisento deutschlandweit tätig, Wagener betont aber auch die lokale wirtschaftliche Bedeutung dieses Projekts: tisento sitzt in Bestwig und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Josefsheim Bigge.

Nach und nach wird nun das gesamte Josefsheim mit der neuen Technik ausgerüstet. Jeder Bewohner, der dies wünscht, bekommt einen Internetanschluss. „Menschen mit Behinderung, gerade mit schwereren Behinderungen, können das Internet gut nutzen, um Kontakte zu knüpfen“, sagt Geschäftsführer Hubert Vornholt. In rund vier Monaten, so schätzt tisento-Projektleiter Christian Wagener, werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

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