Das alte Amt Bigge wurde in die Seniorenresidenz Erikaneum integriert.(von Heinz Lettermann) 1899, also vor genau 110 Jahren, wurde das ehemalige Amtshaus an der Hauptstraße gebaut. Heute bildet es den Kern der Seniorenanlage „Erikaneum“. Etwas versteckt an der Seitenfassade steht noch „Amt Bigge“ geschrieben. Damit wird die Erinnerung an die Geschichte des Amtes Bigge wachgehalten, das 1826 aus den Kirchspielen Bigge, Assinghausen und Brunskappel gebildet wurde.

Das alte Amt Bigge wurde in die Seniorenresidenz Erikaneum integriert.1819 gab es im Altkreis Brilon zunächst 53 Schultheißbezirke, die dann auf sieben Bürgermeistern reduziert wurden. Erster Amtmann wurde der amtierende Bürgermeister Martini. Die Amtsverfassung blieb rechtskräftig bis zur Neugliederung im Jahr 1975.

Das alte Amt Bigge konnte nicht vollständig mit den bis dahin gültigen Grenzen in der neuen Stadt Olsberg aufgehen. Siedlinghausen kam zu Winterberg, Altenbüren zu Brilon, ebenso Esshoff. Grimlinghausen wurde Bestwig zugeordnet, während Gevelinghausen vom Amt Bestwig zur Stadt Olsberg wechselte.

herz-250.jpgEine Kuriosität ist im alten Fachwerkhaus Schulte-Nölke in der Mittelstraße zu bewundern. Unter dem Walmdach finden sich zwischen den schwarzweißen Quadraten zwei längliche weiße Flächen mit zwei kleinen Herzen, eine echte Rarität.

Astrid Lindgren hat in ihrer entzückenden Geschichte „Pelle zieht aus“ den Zufluchtsort als „Herzhausen“ beschrieben. Davon kann hier natürlich nicht die Rede sein. Vielleicht befand sich früher hier einmal die Luke für den Aufzug von Heu und Stroh. Das wunderschöne Fachwerkhaus gehörte früher zu den ältesten 20 Bigger Solstätten. Ursprünglich hieß es Tiggeses.

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