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In der Hansestadt Bremen und Bigge trauert man über den plötzlichen Tod von Professor Hans J. Rath. Er starb nach kurzer, schwerer Krankheit am 4. September 2012. 1947 in Nuttlar geboren verbrachte er etwa 14 Jahre in Bigge, wo er bei Oventrop von 1961 bis 1965 eine Ausbildung zum Stahlformenbauer absolvierte und anschließend noch ein Jahr lang als Facharbeiter tätig war.

Prof. Hans Rath neben 'Brem-Sat' im Jahr 2005. Foto: bigge-onlineNachdem er 1976 an der TU Hannover am Institut für Mechanik zum Dr.-Ing. promovierte, zog es ihn 1981 an die Uni Bremen und nahm dort eine Tätigkeit als Professor für Strömungsmechanik auf. Das „Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation“ – kurz ZARM – wurde durch ihn gegründet. Der 146 Meter hohe Fallturm ist äußeres Zeichen des Wirkens von Hans J. Rath. Dem Sauerland, insbesondere Bigge, fühlte er sich immer sehr eng verbunden: „Das ist meine Heimat“. Und so besuchte er immer wieder gerne das Bigger Schützenfest und blieb auch mit seinem Stammtisch „Löschtrupp“ im Kontakt.

Der Senat der Stadt Bremen würdigte in einem Schreiben von Bürgermeister Jens Böhrnsen an die Witwe des Verstorbenen das Wirken von Hans J. Rath: „Sie als Familie und auch der Luft- und Raumfahrtstandort Bremen, die Universität und das von ihm gegründete ZARM verlieren mit Hans Rath einen herausragenden Menschen.“

Der geistige Vater des Fallturms habe immer seine Bodenständigkeit behalten und als Künstler unermüdlich Kreativität bewiesen. „Hans Rath hat viel gegeben. Er hinterlässt eine große Lücke. Die Freie Hansestadt Bremen wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Bürgermeister Böhrnsen in einer Pressemitteilung des Senats. Wissenschaftssenatorin Rente Jürgens-Pieper ergänzt: „Er war einer der wichtigsten Wegbereiter für den Wandel der bremischen Wissenschaftslandschaft Anfang der neunziger Jahre. ,Sein‘ Fallturm wird weiterhin als Symbol für Exzellenz der Universität in Grundlagenforschung und angewandter Forschung in Bremen sichtbar sein". „Mit seiner Kreativität und seinem nimmermüden Engagement hat er sich bleibende Verdienste um den Luft- und Raumfahrtstandort Bremen erworben“, sagte Wirtschaftssenator Martin Günthner zum Tod von Hans J. Rath.

Im Jahr 2005 hatte das Web-Team bigge-online den Wissenschaftler in Bremen besucht. Wir konnten einen positiven Eindruck von seiner Person gewinnen. Persönlich übernahm er unsere Führung durch das ZARM. Was wir dort erfahren und gesehen haben, könnt ihr HIER NOCHEINMAL NACHLESEN.

Auf dem Friedhof in seinem Wohnort Wildstedt findet Hans J. Rath jetzt seine letzte Ruhestätte. Den Plan, einen zweiten Fallturm zu bauen, konnte er nicht mehr verwirklichen. Der Tod kam zu früh.

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