2012-buergermeister-teamtimBei einem neuerlichen Gesprächstermin im Holz- und Touristikzentrum in Schmallenberg informierten sich Anfang September 2012 Landrat Dr. Karl Schneider sowie die Bürgermeister der Region über die aktuelle wirtschaftliche Lage der mittelständischen Sägewerksbetriebe. Die jetzige Zusammenkunft war das zweite Treffen dieser Art auf regionaler Ebene.

Es herrschte klares Einvernehmen über die erhebliche Bedeutung der heimischen Sägewerke für Regionalwirtschaft und den Wirtschaftsbereich Forst-Holz. Der Stellenwert der Sägewerke werde von vielen immer noch nicht erkannt oder unterschätzt. Begrüßt wird, dass in den zurückliegenden Monaten Landespolitiker wie Umweltminister Johannes Remmel stärker auf die Säger aufmerksam wurden und inzwischen einen Dialogprozess aufgenommen haben.

Die mittelständischen Sägewerke in der Heimat leiden nach wie vor unter überhöhten Einkaufspreisen und Rohholzmangel in NRW. Für die Bürgermeister ist die Situation von Bedeutung, da allein hinter den neun bei der Schmallenberger Team Timber GmbH organisierten Betrieben 250 Arbeitskräfte stehen; die Firmen selber sind Gewerbesteuerzahler, die Kommunen sind mitunter Waldbesitzer. Holz, das von den Kommunen angeboten wird, sollte nach einhelliger Auffassung demnach in den heimischen Betrieben verarbeitet werden.

Fehler nicht wiederholen

Hans-Georg Pieper, Geschäftsführer des Olsberger Unternehmens Pieper-Holz: “Wir haben hier ein rein regionales Thema; in anderen Gegenden von Deutschland stimmen die Holzpreise – nur bei uns nicht.“ Einer der Gründe dafür sind die Nachlaufeffekte des Sturms Kyrill, dessen verheerende Auswirkungen sich 2012 zum fünften Mal jährten. Landrat und Bürgermeister konstatierten, die Belange der regionalen Säger nach Kyrill hätten besser berücksichtigt werden sollen. Entsprechende Erkenntnisse sollten unbedingt im Falle einer wieder eintretenden Sturmkalamität in enger Abstimmung heimischer Forstbetriebe und Sägewerke genutzt werden. Fehler wie die zu zurückhaltende Anlage von Nasslagerplätzen dürfen sich nicht wiederholen, so Dr. Hubertus Weber, Geschäftsführer von Team Timber.

Olsberger I.D. Holz verstärkt nutzen

In dem Gespräch wurde klar: „Wir sitzen hier in der Region alle in einem Boot, wir müssen gemeinsam für die Region arbeiten, unsere Anstrengungen müssen auf die Entscheider in Düsseldorf zielen“, wie Uli Hess, Bürgermeister von Meschede, es formulierte. Bürgermeister Wolfgang Fischer aus Olsberg regte an, als Info-Plattform künftig verstärkt das neue Informations- und Demonstrationszentrum Holz (I.D. Holz) in Olsberg zu nutzen. Die Bürgermeister Werner Eickler aus Winterberg und Stephan Kersting aus Eslohe setzten sich für einen intensiven Dialog mit den Fachleuten des Landesumweltministeriums ein.

Landrat Dr. Schneider und die Bürgermeister regten an, dass Team-Timber als bedeutendes regionales Netzwerk noch intensiver die Bevölkerung über Bedeutung und Belange der heimischen Sägewerke informiert. Im Hochsauerlandkreis liegt der Waldanteil bei 56 Prozent, es gibt deutlich mehr als 50 Sägewerke, die Kapazitäten liegen bei über 1,5 Millionen Festmeter Rundholz jährlich.

Gleichzeitig sei das Sauerland in besonderer Not: Holz sei in der Region zu wenig verfügbar und zu teuer. Im Inland und erst recht im Ausland sinke die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Sägewerksprodukte. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die über Generationen gewachsene heimische Holzwirtschaft ein nachhaltiges Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie darstellt. Klar wurde auch, dass die mittelständischen Betriebe mit Flexibilität und Anpassungsfähigkeit viel besser auf Marktveränderungen reagieren können als Großsägewerke.

Die teilnehmenden Bürgermeister wollen eigene Kontakte und Kanäle nutzen, um die Interessen der Säger weiter zu unterstützen. Der Dialogprozess soll fortgeführt werden. Ein weiteres Treffen mit Team-Timber soll im Januar stattfinden.

Über Team Timber

Die Team-Timber GmbH mit Sitz im sauerländischen Schmallenberg ist ein Zusammenschluss von 9 mittelständischen Holzverarbeitungsbetrieben. Team-Timber vermarktet deren Produkte und Leistungen und kann so Kundenwünsche – auch bei Produkt- und Beratungsdienstleistungen – erfüllen, die das Leistungsvermögen von kleinen Sägewerken, aber auch von spezialisierten Großbetrieben überschreiten würden. Team Timber ist PEFC- und CE-zertifiziert und bündelt das Umwelt- und Qualitätsmanagement der beteiligten Sägewerke in einer Hand. 2001 gegründet, beschäftigen die beteiligten Holzverarbeitungsbetriebe zusammen 250 Mitarbeiter. Das Einschnittpotential der Unternehmen liegt bei 1 Million Festmeter Holz p.a. 2009 wurde die Team-Timber Logistik GmbH gegründet, welche die Optimierung der Logistik der Holzverarbeiter zum Ziel hat und über ein 30.000 m² Grundstück am Bestwiger Bahnhof verfügt.

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