Die Ausbildung für junge Menschen mit Behinderung im Josefsheim Bigge, wie hier in der Kaufmännischen Ausbildung, ist praxisnah und orientiert sich an den Anforderungen des Arbeitsmarkts. Foto: Pedro CitolerIn diesem Monat startet im Josefsheim Bigge ein neuer Jahrgang des Programms “Unterstützte betriebliche Ausbildung – 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen”. Das Josefsheim stellt dafür zehn Ausbildungsplätze zur Verfügung.

Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds, von der Bundesagentur für Arbeit und vom Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales finanziell gefördert. Seit Beginn der Aktion im Jahr 2007 konnten in NRW mehr als 500 junge Menschen in über 300 Kooperationsbetrieben ausgebildet werden. Mehr als 100 der Auszubildenden haben bereits ihre Prüfung erfolgreich bestanden. So lautet die Zwischenbilanz von Landesarbeits- und Sozialminister Guntram Schneider in einer Pressemitteilung.

Schneider hatte im September das Josefsheim besucht, um sich hier einen Überblick über die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen mit Behinderung zu verschaffen. Das Josefsheim Bigge beteiligt sich seit 2008 an dem Ausbildungsprogramm der Landesregierung. „Der Schwerpunkt wird wieder auf der betrieblichen Praxis liegen, um so nah wie möglich am Arbeitsleben zu sein und später den Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern“, sagt Projektleiterin Bettina Ille vom Integrationsdienst des Josefsheims.

Derzeit suchen die Integrationsbeauftragte und ihr Kollege Klaus-Peter Körner, Job-Coach im Josefsheim, sowohl interessierte Auszubildende für die zehn freien Plätze als auch kooperierende Betriebe, die den praktischen Teil der Ausbildung übernehmen können. Für interessierte junge Menschen ist eine abgeschlossene Schulausbildung oder eine erfolgreich absolvierte berufsvorbereitende Maßnahme keine Bedingung. „Interessierte junge Menschen mit Behinderung können sich einfach zur ersten Beratung an uns wenden“, sagt Bettina Ille.

Die kooperierenden Betriebe stellen das betriebliche Ausbildungspersonal. Von den Projektträgern wird sichergestellt, dass den Firmen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Auszubildende und Betriebe werden von den Fachleuten des Josefsheims intensiv beraten und begleitet.

Wer sich für einen der Ausbildungsplätze interessiert oder sich als Betrieb beteiligen möchte, kann sich direkt an Bettina Ille (Tel. 0 29 62 8 00-4 03, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Klaus-Peter Körner (Tel. 0 29 62 8 00-55 91, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

Das Berufsbildungswerk des Josefsheims Bigge bietet jungen Menschen mit Behinderung rund 220 Ausbildungsplätze in 30 Berufen. Dabei profitieren die Auszubildenden von sozialpädagogischer und psychologischer Begleitung. Sie wohnen im Internat des Berufsbildungswerks oder lernen in kleinen Wohngruppen in Bigge selbstständig zu leben. Der Integrationsdienst unterstützt sie bei Kontakten mit möglichen Arbeitgebern oder mit der Arbeitsagentur.

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