Schmiede das Eisen solange es noch heiß ist! Hufschmied Martin Bültmann hat sein Metier gelernt.In der alten Schmiede der Familie Bültmann an der Bigger Hauptstraße lodern und züngeln nur noch selten heiße Flammen in der Esse. Das hat seinen Grund: Heute kommen kaum noch Pferdehalter zum Beschlagen ihrer Rosse zur traditionsreichen Schmiedewerkstatt. Kunst- und Hufbeschlagmeister Martin Bültmann fährt mit seinem Spezialfahrzeug zu seinen Kunden.

Vor Ort werden die Vierbeiner mit neuen Eisen versorgt. So ist er wochentags im ganzen norddeutschen Raum unterwegs, wo er als gefragter Hufschmied bei den Pferdeliebhabern immer wieder gern erwartet wird.

Der Bigger Hufschmied Martin Bültmann.Das Beschlagen der Pferde hat in der Familie Bültmann Tradition. Vater Norbert Bültmann hatte schon alle Hände voll zu tun, um die Pferde aus der näheren Umgebung zu versorgen. Sein Sohn Martin Bültmann ist mit großem Engagement in diesen Beruf eingestiegen und wurde schon vor Jahren zum Landesgruppenleiter Hufbeschlag in NRW gewählt. Auf mehreren Kongressen in der Olsberger Konzerthalle kamen Kollegen zum Gedankenaustausch über Praxiserfahrungen gern zusammen. Martin Bültmanns Tochter Eva hat sich vor einiger Zeit ebenfalls zum Hufschmied ausbilden lassen. So bleibt die Familientradition gewahrt.

Die Hufe werden bearbeitet.In seinem Spezialschmiedewagen bringt Martin Bültmann sein mobiles Schmiedefeuer und den notwendigen Amboss direkt mit zum Kunden. Bei der Pferdeliebhaber- Familie Karl-August Giersch in Bigge, Auf'm Werth 11, konnte Andreas Weller den Bigger Hufschmied nicht nur bei seiner Arbeit beobachten, ihm gelangen auch wunderschöne, anschauliche Fotos. Zunächst muss man sich mit dem zu bearbeitenden Pferd vertraut machen. Kopf und Mähne werden gestreichelt. Dann müssen die Hufe ausgeschnitten werden und der Horn mit Feilen beraspelt werden.

Die heißen Hufeisen werden angelegt.Dann werden die Eisen je nach Größe angepasst, in der Esse zum Glühen gebracht und auf dem Amboss mit dem Hammer sachgerecht bearbeitet. Die heißen Eisen werden dann auf den Huf gepresst und mit Hufnägeln unverrückbar fest geschlagen. Martin Bültmann geht die Arbeit scheinbar leicht von der Hand. In Wirklichkeit ist es Schwerstarbeit. Schweißperlen auf der Stirn sind unübersehbar. Der Hufschmied ist zufrieden, wenn er sein Tagwerk geschafft hat. Heinz Lettermann

Eine anschauliche Bilderserie hierzu gibt es in der Bildergalerie.

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