Die Bieke-Brücke in der Mittelstraße. Foto: bigge-onlineDie Bieke-Brücke hat in den letzten Monaten zu vielen Diskussionen geführt. Wir hatten euch schon vor einiger Zeit gefragt, was ihr von diesem Thema haltet. Wir haben einige Zuschriften bekommen und auch in Gesprächen Rückmeldung erhalten. Hauptkritikpunkte sind dabei, dass sich die Brücke nicht in die historische Altstadt einbettet, die Durchfahrt nur sehr „hakelig“ zu durchfahren sei und dass die Einbahnstraßenführung zu mehr Verkehrsproblemen führe. Wenn sich die Einbahnstraße schon nicht vermeiden lässt, dann solle sie doch möglichst genau entgegengesetzt geführt werden, so die einhellige Meinung. Das würde auch den Rückstau in der Mittelstraße vermindern. Das Thema war natürlich ein Fall für „bigge-online fragt nach…“. Wie die Stadt Olsberg jedoch mitteilt, sieht sie „keinen Anlass für eine Änderung der Verkehrsregelung oder Nachbesserung der Baumaßnahme“.

Die Mittelstraße ist zum Teil eine Einbahnstraße. Foto: bigge-onlineDie Änderung der Verkehrsführung sei nach vorausgegangenen positiven Abstimmungsgesprächen unter anderem mit den Bigger Ratsvertretern festgelegt worden, so Bürgermeister Wolfgang Fischer. Nachdem im Jahr 2012 dieser Bereich der Mittelstraße für LKW gesperrt wurde, sei der Begegnungsverkehr auch von Pkw weiterhin noch kritisch und mit Blick auf die Fußgänger, insbesondere Schüler, sei es erforderlich gewesen, für mehr Sicherheit zu sorgen. Eine Streckenführung in entgegengesetzter Richtung hätte eine umfangreiche Beschilderung mit Vorankündigungen auf der Hauptstraße erfordert und die Einfahrt in die Weststraße hätte wohl geändert werden müssen. Weiterhin würde die Zufahrt zur Martinusschule erleichtert.

Schwierige Zustände in der Mittelstraße zu Stoßzeiten kann die Stadt nicht nachvollziehen. Beobachtungen zeigten, dass der Verkehr am Ende doch schnell abfließen würde. Bei aller Kritik wird das „Mehr an Fußgängersicherheit“ durch die Stadt höher bewertet. Allerdings wird bigge-online gegenüber hierzu von vielen Bürgern berichtet, dass sich der Verkehr dafür dann in andere Nebenstraßen verlagert und dass es unverständlich sei, dass mit Blick auf die Schulwegsicherheit beispielsweise kein Zebrastreifen oder ähnliches auf der Bruchstraße möglich sei. Hier queren sehr viele Kindergarten- und Schulkinder die immer noch viel befahrene Straße. Sicherlich ein nicht ganz unberechtigter Einwand.

In Stoßzeiten ist viel los in der Mittelstraße.  In Stoßzeiten ist viel los in der Mittelstraße. 
In Stoßzeiten ist viel los in der Mittelstraße. Der Verkehr kann aufgrund der Einbahnstraße ausschließlich in Richtung Kirche abfließen.

Die Bieke-Brücke in der Mittelstraße. Foto: bigge-onlineNach den Sommermonaten sollen die verkehrlichen Maßnahmen gemeinsam mit den örtlichen Vertretern bewertet werden. Danach würde entschieden, ob die Verkehrsführung dauerhaft Bestand haben soll.

Mit Blick auf die Brückenausführung weist Bürgermeister Fischer darauf hin, dass diese in Abstimmung mit dem zuständigen Fachbereich „auf Grundlage der einschlägigen technischen Richtlinien“ erfolgt sei. Auch hier hätten im Vorfeld Abstimmungsgespräche mit den örtlichen Ratsvertretern stattgefunden, die im Ergebnis zu einer Verkleinerung des Kreuzungsbereichs geführt hätten, heißt es weiter. So wurden die Mindestvorgaben eingehalten. Die Höhe des Gehwegs entspräche ebenfalls den Vorgaben mit Blick auf einen Anprallschutz für das Geländer. In euren Zuschriften wurde die Höhe des Bordsteins für Pkw-Fahrer kritisiert.

Soweit können wir euch von diesem Fall berichten. Bei der Stadt Olsberg und Bürgermeister Wolfgang Fischer bedanken wir uns für die umfangreiche Stellungnahme. 

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