Der Bigger Kalkofenvon Heinz Lettermann Der Südwesthang des "Hagen" rund um die Steinkleff-Hütte ist vom Orkan "Kyrill" am 18. Januar 2007 arg zersaust worden. Mächtige Fichtenstämme knickten wie Streichölzer und liegen am Boden. Westlich der Steinkleff-Hütte, die heute von der Fleischerei Funke Schnorbus für gemütliche Feste und Feiern angeboten wird, stand bis in die Nachkriegsjahre der Bigger Kalkofen.

Sprengung des KalkofensIn diesem wurden Steine verarbeitet, die im Steinbruch oberhalb der Bahnstrecke Hagen-Kassel gebrochen wurden. Im Geologischen Führer "Sauerland" von Hermann Schmidt und Werner Plaßmann (1961) heißt es über den Steinbruch: "Am Südwesthang des "Im Hagen" alter Steinbruch im Sparganophyllumkalk mit Wallener Schiefer im Hangenden. Profil überkippt, sehr fossilreich, vorwiegend Korallen und Bryozoen..." (S. 86). Der Steinbruch wurde im Laufe der Jahre mit Erdreich aufgefüllt. Der Kalkofen selbst wurde von Bundeswehrsoldaten gesprengt. Die Vermittlung der Soldaten hatte der damalige Bundestagsabgeordnete Bernhard Balkenhol übernommen. Die Sprengung erwies sich als sehr schwierig. Man hatte nicht damit gerechnet, dass in der Ruine sehr viel Eisen steckte. Der Ofen und das unterhalb der Straße nach Antfeld liegende Silo zeigten Wirkung, knickten aber teilweise nur ein. Der Abbruch insgesamt war ein mühseliges Unterfangen. Zu dem Silo führte übrigens ein Schienenstrang der Eisenbahnlinie Bestwig-Winterberg. Nach dem Abbruch des Silos war das Gelände frei für den Bau der Kläranlage. Am Silo stand in großen Lettern: Bigger u. Antfelder Muschelkalkwerk AG - Bigge i. Westf.
Der Bigger Kalkofen

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