Bestes Wetter zur Einweihung: die Spielgeräte wurden gleich am ersten Tag von den Kindern gut angenommen. Foto: bigge-onlineZwischen Konzerthalle und Aqua bewegt sich jetzt was: nach großer Bautätigkeit konnte jetzt der Generationenpark am Mittwoch, dem 4. Mai 2016 durch Bürgermeister Wolfgang Fischer eröffnet werden. Und hier war einiges los: die Schulen hatten den Sportunterricht direkt in den Generationenpark gelegt und die Turnabteilung des TSV Bigge-Olsberg zeigte ihr Können. Zahlreiche Kinder nutzten die erste Gelegenheit, die Spielgeräte direkt am Aqua auszutesten. Etwas weiter auf dem ca. 5.000qm großen Gelände kann sich jetzt das mittlere Alter bei Calisthenics-Übungen, auf der Slackline oder an den Reckstangen verausgaben. Auf der dritten Fläche bei der Konzerthalle können Mitbürger ihr körperliches Koordinationsvermögen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden verbessern. Eine Anlage, die im oberen Hochsauerland sicher seinesgleichen sucht.

Weiterlesen: Generationenpark eröffnet - Angebot für Jung und Alt
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Susanne Dudek (l.) und Anja Jungmann bedankten sich bei Kurt Peters für viele Jahrzehnte aktives Spiel im Spielmannszug. Foto: VereinEine schöne Veranstaltung war das "Hafenkonzert" am Sonntag vor'm "Schiffchen". Im Vorfeld des Konzert des Spielmannszugs Bigge-Olsberg hatte Kurt Peters angedeutet, dass es sein letzter öffentlicher Auftritt als Flötist sein würde. Er war seit über 60 Jahren im Spielmannszug aktiv. Daher bedankten sich die Vorsitzende Anja Jungmann und Dirigentin Susanne Dudek mit einem Blumenstrauß. Dabei deutete Kurt Peters aber an, doch noch gerne auf dem 90-jährigen Jubiläum des Klangkörpers im Jahr 2017 auf der aktiven Seite des Vereins teilzunehmen. Zum Dank für die vielen Jahre wurde auch sein Lieblingsstück "Petatricatnici" - oder auch die "35 er" genannt - gespielt.

Bigger Firmlingsgruppe: Jugendbegegnung von jungen Menschen mit und ohne BehinderungenEine Firmlingsgruppe der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Bigge wollte im Rahmen ihres sozialen Projektes erfahren, wie es ist, mit einer Behinderung zu leben. Dazu wurde im Josefsheim Bigge eine Jugendbegegnung von jungen Menschen mit und ohne Behinderungen initiiert. Diese schaffte einen Raum, um sich kennenzulernen, sich auszutauschen und sich besser zu verstehen. Schon bei der Vorstellungsrunde fiel den Firmlingen auf, dass ihre Altersgenossen mit Behinderung die gleichen persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Interessen haben wie Nichtbehinderte. Die Berufsausbildung und Beschäftigung nehmen dabei einen hohen Stellenwert ein. Doch für junge Menschen mit Behinderung ist es wesentlich schwerer, einen passenden Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. Auch die Freizeitinteressen der Jugendlichen und speziellen Rollstuhlsportangebote sind vielseitig.

Weiterlesen: Soziales Projekt der Bigger Firmlinge: "Wie ist es, mit einer Behinderung zu leben"

Das Café Willkommen im Bigger Kolpinghaus soll dabei helfen, ins Gespräch zu kommen. Unser Foto zeigt Teilnehmer und Helfer vor dem Bigger Kolpinghaus.Auch, wenn es derzeit etwas ruhiger um die Flüchtlingsthematik geworden ist, so leben zur Zeit gut 360 Flüchtlinge im Olsberger Stadtgebiet. Und es ist nicht gesagt, dass nicht auch weitere Flüchtlinge kommen werden. So ist es wichtig, eine funktionierende Flüchtlingshilfe anzubieten. Die Flüchtlingsarbeit wird hier von vielen ehrenamtlichen Helfern getragen: Die Aktionsgemeinschaft, die lose und nicht in engen Vereinsgrenzen organisiert ist, besteht aus mittlerweile über 100 Helferinnen und Helfern aus dem ganzen Stadtgebiet. In der Bigger Runde am Freitag, 8. April 2016, hob Bürgermeister Wolfgang Fischer das ehrenamtliche Engagement lobend hervor.

Weiterlesen: Flüchtlingsarbeit: Großes ehrenamtliches Engagement im Stadtgebiet

Viele Spiel- und Klettermöglichkeiten wird der Generationenpark den Kindern bieten.Auch am Generationenpark sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Nachdem in den letzten Monaten unter anderem große Klettergerüste und Spielmöglichkeiten errichtet wurden, wurde jetzt auch der Rasen gesäht. Hoffen wir, dass es so warm bleibt, wie am Wochenende. Gut gegossen wird sich der Rasen in der nächsten Zeit dann schnell entwickeln.

Weiterlesen: Generationenpark: Arbeiten weit vorangeschritten

An die Familie ter Berg erinnern die Stolpersteine in der Bruchstraße 1. Foto: bigge-online„Bigge war in der Zeit vor dem Wirken des NS-Regime der Kern des jüdischen Lebens im damaligen Amt Bigge, das zeigte die jüdische Synagogengemeinde Bigge mit dem Standort ihrer Synagoge und ihrer eigenen jüdischen Schule.“ Im Rahmen der Verlegung weiterer zwölf Stolpersteine in Bigge am Mittwoch, 30. März 2016, erinnerte Ortsheimatpfleger am Denkmal in der Bruchstraße an die Zeit vor den Gräueltaten des Nationalsozialismus. „Die meisten Familien lebten bereits viele Jahrzehnte, teilweise über hundert Jahre hier in Bigge. Wie Zeitzeugen heute berichten, lebte man miteinander.“ An der Bruchstraße 1, der damaligen Mittelstraße 60, wird nun mit vier Stolpersteinen an die Familie ter Berg erinnert. Dass selbst die neunjährige Tochter Senta trotz Flucht nach Amsterdam im Jahr 1938 nicht gerettet werden konnte, zeigt die schlimmen Ausmaße der Schreckensherrschaft. Senta ter Berg wurde 1943 in Sobibor im Alter von 14 Jahren ermordet.

Weiterlesen: Zwölf weitere Stolpersteine erinnern an jüdische Schicksale in Bigge

90 Jahre Spielmannszug

Der Spielmannszug Bigge-Olsberg feiert am 25.3.2017 Jubiläum

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