logo stadt 150Immer mehr Aufgaben, für die es keine Gegenfinanzierung gebe, Verschiebung von Finanzmitteln hin zu den Großstädten sowie das Spannungsfeld von Spar-Zwängen und dem Anspruch, etwas für die Zukunftsgestaltung zu tun - die Stadt Olsberg sieht sich auch im kommenden Jahr unter einem ganz erheblichen finanziellen Druck. In seiner Haushaltsrede gab Bürgermeister Wolfgang Fischer in der letzten Ratssitzung des Jahres 2015 eine Standortbestimmung. Das Grundproblem sei, dass die kommunale Finanzausstattung in NRW nach wie vor nicht „wetterfest“ sei. Stattdessen hänge sie von der jeweiligen Finanzlage des Landes ab, so Wolfgang Fischer. Neue Aufgaben für die Städte und Gemeinden dürfe es nur im Einklang mit einer funktionierenden Finanzierung geben:

Weiterlesen: Bürgermeister zum 2,988 Millionen Euro Defizit: "Großer Teil unserer Probleme ist nicht hausgemacht"

Die Kinder der Grundschule überreichen die Martinsspende an Frau Patzsch und die Flüchtlinge. Foto: GrundschuleEinige Kinder der Bigger Grundschule St. Martinus überreichten jetzt der Koordinatorin des Café Willkommens, Elisabeth Patzsch, den Erlös des diesjährigen Martinsfestes. Damit unterstützen sie das ehrenamtliches Projekt, das jeden Montag ab 15:30 Uhr im Kolpinghaus Bigge stattfindet. Hier können sich Bürger, Flüchtlinge und Asylsuchende zwanglos treffen und austauschen. Die Flüchtlinge und ehrenamtlichen Mitarbeiter freuten sich über den überraschenden Besuch der Schülerinnen und Schüler und natürlich über die Spende von 241,99 Euro.  

Die Vorschubarbeiten an der Talbrücke 'Bermecke' haben begonnen. Foto: straßen.nrwIn dieser Woche haben die Vorschubarbeiten an der neuen Brücke „Bermecke“ über das Ruhrtal am Ortsausgang Bigge begonnen. Die Talbrücke „Bermecke“ liegt im Streckenabschnitt des Zubringers B480n im Zusammenhang mit dem Neubau der A46 von der Anschlussstelle Bestwig-Velmede bis zur Anschlussstelle Nuttlar. Mit einer Länge von 624 Metern und einer maximalen Höhe von 55 Metern überquert die Stahlverbundbrücke nach ihrer Fertigstellung zwei Bahntrassen, die B7 „Briloner Straße“ und die Ruhr.

Weiterlesen: Talbrücke "Bermecke" - Vorschubarbeiten haben begonnen

Der Bigger Gerhard Kieseheuer führt den Verein. Foto: VereinViele Millionen Arbeitnehmer sind von einer nachträglichen Gesetzesänderung (Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung) aus dem Jahr 2003 betroffen, auf deren Grundlage die Krankenkassen bei Zuteilung nun doch Sozialversicherungsbeiträge geltend machen. In Hofheim am Taunus gründeten Mitte Oktober 2015 mehr als vierzig von ihnen den Verein „Direktversicherungsgeschädigte e.V.“, um ihre Interessen gegenüber den Parteien und Sozialgerichten besser vertreten zu können. Zuvor waren sie in einer eher losen Interessengemeinschaft organisiert, die aufgrund der vielen hundert Neuzugänge in diesem Jahr auf über 750 Mitglieder angewachsen war und damit an ihre Grenzen stieß. Zum Vorsitzenden des siebenköpfigen Vorstands wurde der Bigger Gerhard Kieseheuer gewählt.

Weiterlesen: Bigger zum Vorsitzenden gewählt: Direktversicherungsgeschädigte gründen Verein

Beim AquaOlsberg entsteht der Generationenpark. Foto: bigge-onlineDie Arbeiten am Generationenpark beim AquaOlsberg schreiten voran. Erste Klettertürme und Gerüste wurden bereits errichtet. Die Bauarbeiten hatten Ende Oktober begonnen und sollen bis Ende Dezember abgeschlossen sein (wir berichteten). Ein paar Bilder von der Baustelle findet ihr in unserer Bildergalerie.

Freude über vier gelungene Kinderbibeltage im Jahr 2015. Foto: Andreas Weller„Bin ich hier wirklich in der Kirche?“, fragten sich viele der 50 Kinder, als sie am ersten Tag der diesjährigen Kinderbibeltage Anfang Oktober die evangelische Kirche in Olsberg betraten. Während sie über rote Perserteppiche liefen und auf den Königspalast im Altarraum zugingen, fühlten sie sich doch eher wie an einem persischen Hof und waren damit sofort mittendrin in der Geschichte der Königin Ester. Tag für Tag verfolgten die Kinder mit großer Aufmerksamkeit, wie die spannende biblische Erzählung durch die Schauspieltruppe aus jugendlichen und erwachsenen Mitarbeitern lebendig wurde.

Am ersten Tag wurden in drei Altersgruppen die Freude der Ester, als Königin erwählt worden zu sein und so plötzlich berühmt zu sein sowie eigene Träume thematisiert. Daneben wurde gespielt, gebastelt und gesungen. Schon nach dem ersten Tag erwies sich der Refrain des Kibitaliedes als echter Ohrwurm: „Wir wollen aufstehn, mutig darauf zugehen, wenn wir Unrecht sehen, greifen wir wie Ester ein.“ Überall hörte man die Kinder das Lied schmettern, oft verbanden sie das Singen mit den eingeübten Bewegungen.

Am zweiten Tag dann wendete sich die Geschichte. Durch einen gemeinen Plan war Esters Volk, die Juden, plötzlich in großer Gefahr und die frisch gebackene Königin geriet unter Druck. Es blieb zunächst offen, ob Ester genug Mut aufbringen würde, um sich gegen das Gesetz des Königs zu stellen und ihr Volk zu retten. Wieder in den Kleingruppen gab es reichlich nachzuarbeiten. Eigene Ängste, Unsicherheiten und Situationen, in denen die Kinder selbst viel Mut brauchen, wurden angesprochen und durchgespielt. Alle Gruppen mussten sich mit Hilfe eines großen Labyrinths einen Weg durch den riesigen Palast bzw. schwierige Entscheidung wie die Esters suchen. Bei guter Kooperation erwies sich das als gar nicht so schwer.

Am dritten Tag wurde deutlich, Ester ist bereit zum König zu gehen und um ihr Volk zu bitten, dafür brauchte sie aber die Unterstützung ihres Volkes im Gebet und ganz viel Mut. Auch für die Kinder galt als an diesem Tag in der Ballspielhalle an zehn verschiedenen Stationen in kleinen Gruppen Mutpunkte zu sammeln. Mit viel Einsatz und Begeisterung legten die Kinder los und erreichten am Schwebebalken, an der Sprossenwand, an den Tauen, auf Longboards, bei einem Blindenpfad, beim Sprung über Kästen, an den Ringen, am Stufenbarren, Trampolin und einem Barfußpfad 381 von 400 möglichen Punkten.

Im Abschlussgottesdienst am Sonntag in der der voll besetzten Kirche wurden beim Anspiel der Mut der Königin Ester und die damit verbundene Rettung ihres Volkes für alle sichtbar. Nachdem Pfarrer Burkhard Krieger sich bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern bedankt hatte, versorgten die königlichen Diener die gesamte Gemeinde mit Fingerfood und Getränken. Alle waren sich einig: das waren vier wirklich gelungene Kinderbibeltage, die nicht nur viel Spaß gebracht haben, sondern uns wirklich Mut gemacht haben, wie Ester einzugreifen, wenn wir Unrecht sehen. Text: Elisabeth Patzsch  

Kirmes 2017

Kirmes vom 28.4. - 01.5.2017

Folgt uns!

FacebookTwitterRSS Feed

OlsbergWiki - Lebendiges Heimatgedächtnis

Dein Bigge-T-Shirt

Unser Bigge T-Shirt mit der schlichten aber umso schöneren Bigge Silhouette wird immer beliebter.
Ihr könnt das Shirt in verschiedenen Varianten
HIER ERWERBEN.
biggeshirt

Impressum und Kontakt