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Elleringhauser Tunnel: Ab 20. November wieder Züge zwischen Bestwig und Brilon

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Elleringhauser Tunnel: Ab 20. November wieder Züge zwischen Bestwig und Brilon

Nachdem es bei den Bauarbeiten zur Erneuerung des Elleringhauser Tunnels und den erforderlichen Abnahmeprüfungen zuletzt zu Verzögerungen gekommen ist (wir berichteten), liegen nunmehr alle Voraussetzungen dafür vor, dass der Zugverkehr wieder aufgenommen werden kann.

Daher nimmt DB Regio den Zugverkehr für die Regionalexpress-Linien RE 17 zwischen Bestwig und Kassel-Wilhelmshöhe und RE 57 zwischen Bestwig und Brilon Stadt am Montag, 20. November (Betriebsbeginn) wieder auf. Bis dahin fahren die Busse des Schienenersatzverkehrs.

Der Start wurde zuletzt kurzfristig mehrmals verschoben, wie ihr u. a. hier oder in unserer letzten Meldung nachlesen könnt.

RE17 ab 13.11. zwischen Brilon-Wald – Warburg / Kassel-Wilhelmshöhe

Bereits ab Montag, 13. November, verkehren auch auf dem Abschnitt Brilon Wald – Warburg / Kassel-Wilhelmshöhe wieder die Züge der Linie RE 17. Der Ersatzverkehr mit Bussen kann dadurch auf diesem Streckenabschnitt eingestellt werden. Die DB bittet um Entschuldigung für die aufgetretenen Verzögerungen.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Hintergrundinformationen zu den Bauarbeiten:

Nach zehn Jahren intensiver Planung erneuert die Deutsche Bahn den an der Oberen Ruhrtalbahn liegenden 1400 Meter langen Tunnel, der 1872 in Betrieb genommen wurde. Die DB setzt hierbei mit der sogenannten „Tunnel-in-Tunnel Methode“ ein bewährtes Verfahren ein, bei dem im Haupttunnel ein separater Tunnel errichtet wird, durch den die Züge größtenteils während der Bauzeit fahren können. Deutschlandweit handelt sich um den ersten Tunnel in Deutschland mit einer Länge von über einem Kilometer, dessen Innenschale komplett mit Fertigteilen modernisiert wird. Der Tunnel wird auch weiterhin eingleisig befahrbar sein und die Leistungsfähigkeit durch zusätzliche Signale in Olsberg (Blockverdichtung) erhöht.

Der Tunnel erhält zudem einen 1,2 Meter breiten Fluchtweg mit durchgehendem Handlauf. Außerdem ist ein mit Kraftfahrzeugen befahrbarer Rettungsstollen einschließlich eines Wendehammers geplant. Die Inbetriebnahme des neuen Elleringhauser Tunnels ist für das Jahr 2026 vorgesehen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch unter bahnbau-nrw.deutschebahn.com