Auf den Friedhöfen der Region ist der Wandel in der Bestattungskultur bereits erkennbar. So gibt es zum Beispiel immer mehr Urnenbestattungen unter Gras. Die Themenwoche im Josefsheim beleuchtet das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Foto: Mario Polzer

„Der Tod ist nichts für Feiglinge“ – das ist der Titel einer Themenwoche im Josefsheim Bigge vom 5. bis 9. November 2018. Bei Vorträgen, Diskussionen, einem Mal-Workshop und einem besonderen Abendlob können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Themen Tod, Abschiednehmen und Wandel in der Bestattungskultur auseinandersetzen. Wer in den Städten und Dörfern über die Friedhöfe geht, bemerkt, dass sich etwas verändert: Es gibt immer mehr Urnengräber und mehr Rasenflächen mit Grabplatten. Nach und nach wandelt sich der Charakter der Friedhöfe – Ausdruck einer sich verändernden Kultur im Umgang mit Trauer und der Ehre der Verstorbenen. Ein Blick in die Statistik zum Beispiel der Stadt Olsberg bestätigt das: Gab es auf dem städtischen Friedhof 2005 nur fünf Urnenbestattungen, waren es 2015 schon 42 von insgesamt 62 Bestattungen, also zwei Drittel.

Immer häufiger wird auch die Bestattung unter einer pflegefreien Rasenfläche gewählt. Welche Gründe hat der Wandel in der Trauer- und Bestattungskultur? Wie können wir die Zeit des Abschieds christlich gestalten? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigt sich die Themenwoche im Josefsheim. “Der Tod ist nichts für Feiglinge – wir haben bewusst diesen provokanten Titel gewählt, um Aufmerksamkeit für ein Thema zu schaffen, dass oft nicht im Fokus der Öffentlichkeit steht“, sagt Björn Kölber, Seelsorger des Josefsheims.

Den Auftakt macht am Montag, dem 5. November, um 17 Uhr die Vorstellung des Hospizes „Mutter der Barmherzigkeit“ in Paderborn als Beispiel für christliche Hospizarbeit. Am Dienstag, dem 6. November, gibt es um 19 Uhr ein Abendlob als besonderen Gottesdienst zu den Themen Sterben, Tod und Trauer. Am Mittwoch, dem 7. November, bietet die Kunsttherapeutin des Josefsheims, Melanie Vogel, um 15 Uhr einen Mal-Workshop an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte werden um vorherige Anmeldung gebeten unter Tel. 02962 800-1082.

Am Donnerstag, dem 8. November, stehen um 17 Uhr zwei Vorträge zu den Themen „Sterben aus medizinischer Sicht“ und „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ auf dem Programm. Den Abschluss macht am Freitag, dem 9. November um 17 Uhr der Erfahrungsbericht eines Bestatters zum Wandel der Bestattungskultur. Alle Veranstaltungen der Themenwoche finden in der Kirche des Josefsheims statt. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Auch die Teilnahme am Mal-Workshop ist kostenlos.

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