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Die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Olsberg werden aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren ihren Verpackungsmüll mit dem Gelben Sack entsorgen. Mit einer Mehrheit von 19 : 11 Stimmen beauftragte jetzt der Stadtrat die Verwaltung, mit den Dualen Systemen zu verhandeln, dass der Verpackungsmüll auch nach dem Jahr 2020 wie bisher alle 14 Tage per Gelbem Sack abgeholt wird. Auch eine Bürgerbefragung hatte ein ähnliches Stimmungsbild ergeben: Zwei Wochen lang hatte die Stadtverwaltung den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, online oder per „Stimmzettel“ im Bürgerbüro mitzuteilen, welche Abfuhr-Variante sie favorisieren.

517 Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht – 56,3 Prozent von ihnen haben sich für den Gelben Sack ausgesprochen, 43,7 Prozent für die Gelbe Tonne. Allerdings: Die Bürgerbefragung sei nur ein Meinungsbild – entscheiden müssen letztlich die gewählten Mitglieder des Rates, stellte Bürgermeister Wolfgang Fischer klar. Und bei den Bürgervertreterinnen und –vertretern wog offenbar das Argument schwer, dass die Gelbe Tonne durch das Duale System nur alle vier Wochen abgeholt worden wäre – „damit können sich viele nicht anfreunden“, argumentierte CDU-Fraktionschef Burkhard Stehling.

Abstimmung im Netz: Rat behält weiterhin letzte Wort

Einstimmig votierten die Ratsmitglieder auch für eine Anpassung der Gebühren für die Entsorgung von Rest- und Biomüll sowie Altpapier. Hintergrund: In den vergangenen Jahren sind die allgemeinen Kosten für die Abfallentsorgung gestiegen; auch die Gebührenausgleichsrücklage – quasi der „Sparstrumpf“ für die Abfallgebühren – ist nahezu aufgebraucht. Deshalb erhöhen sich die Gebühren bei der Restabfalltonne um 50 Cent pro Person und Jahr, bei der Biotonne um 60 Cent (120-Liter-Tonne) bzw. 1,20 Euro (240-Liter-Tonne) pro Jahr und bei bei der Altpapiertonne um 1,20 Euro pro Jahr.

Abfallentsorgungskosten steigen

Wichtig: Mit solchen Gebühren erziele die Stadt Olsberg keine Mehrerlöse, stellt Elmar Trippe, zuständiger Mitarbeiter im Fachbereich Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Soziales, klar: „Hier werden lediglich die Kosten, die tatsächlich für eine bestimmte Dienstleistung entstehen, auf alle Gebührenzahler umgelegt.“ Weitere Kostensteigerungen bei Steuern und Gebühren kommen übrigens auf die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Olsberg nicht zu: Der Stadtrat schloss sich dem Vorschlag der Verwaltung an, die entsprechenden Steuern- und Gebührensätze für das Jahr 2019 stabil zu halten.

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