Die ElKi beim Auftritt. Foto: MusikvereinNicht nur viele Erwachsene, sondern besonders viele Kinder hatten am Nachmittag des vierten Adventssonntags den Weg in die Olsberger Konzerthalle gefunden: Dort waren sie zum Teil Zuhörer beim Weihnachtskonzert der Olsberger Schützen und des Musikvereins „Eintracht“ und zum Teil waren sie selbst als Akteure auf der Bühne. Eröffnet wurde die musikalische Einstimmung auf das Weihnachtsfest vor vollem Hause von Sebastian Vogt und dem Ausbildungsorchester ABO. Besonders bei „Jingle Bells“ sprang die Freude, die die Jüngsten des Musikvereins beim Musizieren haben, auf das Publikum über. Ein zartes Glockenspiel wäre beim anschließenden Stück wohl kaum zu hören gewesen: Das Große Blasorchester mit Dirigent Michael Lohmeier startete sein Programm furios mit „Die diebische Elster“ und beeindruckte dabei sowohl mit rasanten Melodien als auch mit wuchtigem Klang.

Das Große Blasorchester beim Weihnachtskonzert 2018. Foto: MusikvereinNicht weniger imposant ging es weiter mit „El Camino Real“. Dazu ging es unterstützt mit passenden Fotos von den Schützenkönigspaaren aus den eigenen Reihen auf der Leinwand auf einen königlichen Weg durch das letzte Jahr. Im Mittelpunkt stand jedoch bei „Selections from Starlight Express“ auch die wundervolle Musik - mal rasant und mitreißend, mal wunderbar einfühlsam und auch melancholisch. Im ersten Teil verzauberten zudem die jüngsten musikalischen Gäste des Konzertes das Publikum.

Elisabeth Patzsch als Leiterin des ElKi Vereins ließ es sich nach einem Überblick über ihre Einrichtung nicht nehmen, mit den Kindern der Musikgruppe auch einen Teil des Programms zu gestalten. Besonders der Sternentanz war rührend und die kindliche Vorfreude auf das Weihnachtsfest wurde spürbar.

Genauso schwungvoll war der Auftritt des Jugendorchesters unter der Leitung von Felix Burmann. Bei „Mary's Boy Child“ konnten viele im Publikum nicht anders, als sich mitzubewegen - während es bei „You raise me up“ auf emotionaler Ebene bewegend wurde: Hannah Sauerwald begleitete die Jugendlichen mit ihrem Gesang und berührte und begeisterte gleichermaßen. Auf diesen Gänsehautmoment folgte zu Recht tosender Applaus. Bei „Concerto d’amore“ bewies das Orchester seine Vielseitigkeit, indem es gekonnt zwischen den verschiedenen Genres, die Jacob de Haan in diesem Stück vereint, hin- und herwechselte.

Dirk Brambring begrüßte als 1. Vorsitzender des Musikvereins nicht nur die Zuhörer, sondern verlieh gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen drei Musikerinnen stolz die Anstecknadeln und Urkunden für den bestandenen O1-Lehrgang: Franziska Koch, Malena Potthoff und Hannah Schmidt haben in Theorie und Praxis bewiesen, dass sie das Zeug zum Musizieren im Jugendorchester haben.

Neben den ElKi-Kindern war auch der Chor „TonArt“ an diesem Konzertnachmittag als musikalischer Gast mit von der Partie. Sie hatten das wunderschöne „The Rose“ und eine peppige Version von „Leise rieselt der Schnee“ mit im Gepäck und bereicherten so das Programm in weihnachtlicher Weise. Gemeinsam mit dem Großen Blasorchester schmetterten sie außerdem Händels „Halleluja“ und verliehen so dem Konzert eine majestätische Note. Das Große Blasorchester stimmte, wie es sich für ein Weihnachtskonzert gehört, im zweiten Teil auch besinnliche Töne an. Mit „O come, Holy Night“ übermittelten sie den Wunsch vieler Menschen, der vorweihnachtlichen Hektik entfliehen zu können und viel mehr die eigentliche Botschaft von Weihnachten wahrnehmen zu können. Verswingt kamen diverse Weihnachtslieder in dem Medley „Happy Christmas“ daher und verbreiteten fröhliche Stimmung.
Der Chor 'TonArt'. Foto: Musikverein
Nach dem obligatorischen „O du Fröhliche“, bei dem das Publikum mit einstimmte, wurden die Zuhörer mit „Fröhliche Weihnacht überall“, zu dem auch TonArt noch einmal auf die Bühne kamen, in das Weihnachtsfest entlassen. Nun ist das Fest vorbei, wir hoffen aber, dass dieses schöne musikalische Erlebnis in Gedanken noch etwas nachklingen wird.

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