Die anwesenden Neumitglieder des Jahres 2019. Foto: bigge-onlineZur Herbstgeneralversammlung trafen sich die Bigger Schützen am Samstag, 26. Oktober 2019. Gut 100 Schützenbrüder waren in die Längshalle gekommen. Im Mittelpunkt stand wieder der Bericht vom Schützenfest. In diesem Jahr hatte man ein neues Thekenteam. Freundlichkeit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit zeichneten das Thekenteam Splitthoff-Abram aus, so Major Dominik Flügge. Auch mit den Festmusiken war man wieder sehr zufrieden. Geschäftsführer Edgar Stuhldreher konnte von einem positiven finanziellen Ergebnis des Schützenfestes berichten.

Lorenz Müller trug für Felix Liesen den Bericht der Jungschützen vor. Foto: bigge-onlineDer Überschuss fiel allerdings etwas geringer aus als im Jahr 2018. Das lag hauptsächlich an einem höheren Personaleinsatz beim Thekenteam sowie des Verzichts auf eine (nicht mehr durchzusetzende) Pacht für die Schausteller. Major Dominik Flügge freute sich über immerhin 37 Neueintritte in die Bruderschaft  - darunter viele Jungschützen unter 20 Jahren. Insgesamt hat die Bruderschaft damit derzeit 1.108 Mitglieder. Den Bericht der Jungschützen verlas hochemotional ;o) Lorenz Müller für den verhinderten Felix Liesen. Die Truppe ist sehr aktiv und lockerte die Versammlung mit ihrem Jahresbericht auf.

Hallenfachwerk muss saniert werden

Unter „Verschiedenes“ teilte Major Flügge mit, dass das Fachwerk der Schützenhalle renoviert werden muss. Es werden Kosten ermittelt und bis zum Stadtschützenfest möchte man fertig sein mit der Sanierung, die vermutlich in zwei Teilschritten stattfinden soll. Bürgermeister Wolfgang Fischer berichtete, dass man aufgrund der vertraglichen Verhältnisse zwischen der Bruderschaft und der Stadt Olsberg bereits gemeinsam Gespräche geführt habe. Für das Jahr 2020 und 2021 soll eine angemessene Summe in den Haushalt eingestellt werden, worüber der Stadtrat dann entscheiden wird.

800 Jahre Bigge

Zum 800-jährigen Dorfjubiläum im Jahre 2022 berichtete Ortsheimatpfleger Michael Maiworm und hielt eine geschichtliche Rückschau. Zwar ist Bigge vermutlich deutlich älter, weil es unter anderem Schloss Schellenstein schon früher gab. Urkundlich wurde Bigge allerdings erstmals 1222 nachweislich erwähnt und somit der Grund für die geplanten Feierlichkeiten. Ortsvorsteher Kalli Fischer berichtete über den Planungsstand. Es sollen verschiedene Veranstaltungen über das Jahr geplant werden.
Gut 100 Schützen kamen zur Generalversammlung. Foto: bigge-online
Weiterhin teilte Major Flügge mit, dass sich der Musikverein Altenbüren leider entschieden habe, den Bigger Festzug am Sonntag nicht mehr zu begleiten. Aufgrund terminlicher Schwierigkeiten und Personalmangel wurde schweren Herzens abgesagt. Das Jugendorchester wird den Festzug im nächsten Jahr allerdings auf jeden Fall wieder begleiten, so dass drei Kapellen gesetzt sind. Weiterhin wird für das kommende Jahr die Küche für Schützenfest neu ausgeschrieben.

Ex-König Stefan Menke berichtete von seinem Königsjahr und motivierte die Schützenbrüder, doch auch einmal König von Bigge zu sein: „365 Tage - und ich möchte nicht einen Tag missen und bereue keinen Cent“, so sein prägnantes Fazit. Auch dankte er herzlich dem Vorstand für die tolle Arbeit, die geleistet wird und für die umfangreiche Unterstützung des Königspaares. Gemütlich klang die Versammlung dann mit Impressionen aus dem Schützenjahr aus.

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