Das  BBW  Bigge bildet junge  Menschen mit Behinderung in mehr als 30 Berufen aus –u.a. im Metallbereich. Foto: Josefsheim BiggeEinen betrieblichen Ausbildungsplatz zu bekommen, ist für viele junge Menschen mit Behinderung oftmals ein Problem. Um ihnen dabei zu helfen, nimmt das Berufsbildungswerk (BBW) Bigge wieder an der Aktion „Unterstützte betriebliche Ausbildung –100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in NRW“ teil. Wie in den Vorjahren stellt das BBW Bigge dafür zehn zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung. Finanziell unterstützt wird die Aktion vom Land Nordrhein-Westfalen, dem Europäischen Sozialfonds und der Regionaldirektion NRW der Agentur für Arbeit. Landesweit stehen dafür 2,3 Mio. Euro zur Verfügung. Die Zahl der NRW-weiten Teilnahmeplätze wurde aufgrund der hohen Nachfrage bereits im vergangenen Jahr von 100 auf insgesamt 150 erhöht.

Das BBW Bigge nimmt bereits zum 14. Mal an der Aktion der Landesregierung teil. Der Schwerpunkt wird auch in diesem Jahr wieder auf der betrieblichen Praxis liegen: „Die jungen Menschen sollen so nah wie möglich am Arbeitsleben sein. Das erleichtert ihnen später den Übergang in den Arbeitsmarkt“, sagt Klaus-Peter Körner, Job-Coach und Projektleiter der Aktion im BBW Bigge. Derzeit sucht Klaus-Peter Körner gemeinsam mit dem Reha-Team der Arbeitsagentur Meschede-Soest sowohl interessierte Auszubildende für die zehn freien Plätze als auch kooperierende Betriebe, die den praktischen Teil der Ausbildung übernehmen.

Die Betriebe stellen das betriebliche Ausbildungspersonal. „Die Projektträger stellen sicher, dass den Firmen keine zusätzlichen Kosten entstehen. Das ist wichtig“, so Körner. Auszubildende und Betriebe werden von den Fachleuten des BBW Bigge intensiv beraten und begleitet. „Auch über das aktuelle Projekt hinaus sind wir immer an Kooperationen mit Unternehmen interessiert, um Menschen mit Behinderung berufliche Teilhabe zu ermöglichen“, sagt der Jobcoach.

Der theoretische Teil der Ausbildung findet im Berufsbildungswerk statt. Dort wird jungen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zur Ausbildung in mehr als 30 Berufen geboten. Die Josefs-Gesellschaft (JG-Gruppe) ist als kath. Träger von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Krankenhäusern und Altenheimen Mitglied im Deutschen Caritasverband.

Bis März in die Aktion einsteigen

Die neue Maßnahme beginnt schon in diesem Monat. Interessierte junge Menschen mit Behinderung können aber noch bis März 2020 einsteigen. Um die Fördervoraussetzungen abzuklären, wenden sie sich dazu an die Ansprechpartner in den Reha-Teams der zuständigen Arbeitsagenturen. Die Agenturen sind unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 4555500 zu erreichen. Natürlich steht Klaus-Peter Körner im Berufsbildungswerk des Josefsheims Bigge für Fragen per Telefon (02962 800-5590) oder E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) ebenfalls zur Verfügung.

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