Bigge onLine

Die Beete im RastOrt Ernährung und Kräuter: Die Stadt Olsberg weist darauf hin, dass ein Pflücken der Kräuter aktuell nicht gestattet ist. Foto: bigge-online

Trotz - oder vielleicht auch gerade wegen - der besonderen Umständen der Corona-Zeit: Die "RastOrte" des neuen Kneipp ErlebnisParks in Olsberg und Bigge haben sich während der vergangenen Wochen zu wahren „Besuchermagneten“ entwickelt. Sehr zur Freude der Stadt Olsberg – die aber gleichzeitig an alle Einheimischen und Gäste appelliert, ihre Liebe zum Kneipp ErlebnisPark nicht „durch den Magen gehen“ zu lassen. Immer wieder muss das Team der Stadt Olsberg feststellen, dass am "RastOrt Ernährung und Kräuter" - auf dem Gelände des früheren Minigolfplatzes - die Kräuter, die in den Hochbeeten gepflanzt worden sind, regelrecht „abgeerntet“ werden.

Die Beete im RastOrt Ernährung und Kräuter: Die Stadt Olsberg weist darauf hin, dass ein Pflücken der Kräuter aktuell nicht gestattet ist. Foto: bigge-onlineDas große Interesse am Kneipp Erlebnispark sei erfreulich, so Elisabeth Nieder, Allgemeine Vertreterin des Olsberger Bürgermeisters - allerdings gehöre dazu auch, Regeln zu beachten. Eine davon: Das Betrachten, Riechen und Berühren der Kräuter in den Hochbeeten des Kneipp Erlebnisparks ist gestattet - nicht aber das Pflücken.

Rund zwei Jahre, so Elisabeth Nieder, brauchen die Kräuter, um an ihren neuen Standorten anzuwachsen und sich zu entwickeln: „Wenn sie nun bereits abgepflückt werden, wird die weitere Entwicklung insgesamt verhindert.“ Der Kneipp ErlebnisPark solle allen Menschen, die hier unterwegs sind, Freude machen und positive Erlebnisse vermitteln: „Gerade deshalb ist es wichtig, den Pflanzen ein Wachstum zu ermöglichen und sie nicht einfach herauszureißen.“ Schilder am "RastOrt Ernährung und Kräuter" weisen auf das „Pflück-Verbot“ hin.

Bei einer normalen Entwicklung seien nach etwa zwei Jahren alle Interessierten eingeladen, „zu schmecken, zu riechen und zu entdecken“, unterstreicht Elisabeth Nieder - eine „Ernte“ in Mengen für die heimische Küche sei aber auch dann nicht möglich: „Schließlich wollen wir, dass alle Besucher hier lange Freude an den Pflanzen haben.“