Die neu entstandene Kapelle im Turmraum der Bigger Pfarrkirche. Foto: KirchengemeindeNachdem der Hauptteil der Bigger Pfarrkirche St. Martin im Jahr 2017 renoviert und anschließend die Orgel gereinigt wurde, ist jetzt mit der Erstellung einer Turmkapelle die Innenrenovierung der Kirche abgeschlossen. Im Turm wurde eine kleine Kapelle hergerichtet, in der Messen, Wortgottesfeiern und Andachten mit einer kleineren Zahl von Gläubigen in persönlicherem Rahmen gefeiert werden können. Es war Pfarrer Richard Steilmann ein großes Anliegen, die Kapelle mit wertvollen Stücken aus dem Bestand von St. Martin zu erstellen. Aus diesem Bestand wurden ein besonderes Kreuz von dem bekannten Sauerländer Maler und Bildhauer Jürgen Suberg und vier wertvolle, geschnitzte Figuren ausgewählt, die zueinander passten. Auf dem Kreuz sind die Attribute der vier Evangelisten abgebildet und auch die geschnitzten Figuren zeigen die Evangelisten mit ihren Merkmalen. Und so ergab sich auch der Name der Kapelle: „Kapelle zu den 4 Evangelisten“.

Viel Arbeit machte die Verlegung des Altars. Foto: KirchengemeindeZuerst musste aber ein Fachmann gefunden werden, der diese Arbeiten durchführen konnte. Nach langem Suchen wurde Maurermeister Lambert Gross-Bölting aus Velmede engagiert. Schon bei den ersten Arbeiten wurde deutlich, dass man die richtige Wahl getroffen hatte, kennt sich der Maurermeister doch im Kirchenwesen sehr gut aus. Die Hauptarbeit war, den Altar aus Rüthener Sandstein, der noch in der Gründerkirche (erstmalig urkundlich 1222 erwähnt) seitlich im Turm stand und der Gefallenenehrung diente, in die Mitte des Raumes zustellen. Das war kein leichtes Unterfangen, denn der Altar war mit Eisenstäben im Fußboden und in der Wand befestig und wiegt knapp eine halbe Tonne. Diese Arbeit erledigte der Handwerker mit großer Bravur.

Als nächstes wurde das wertvolle Suberg-Kreuz aufgehängt. Das Kreuz befand sich von 1970 bis 2006 in der Krankenhauskapelle des St. Josefs-Krankenhauses in Olsberg und hatte später eine Bleibe im Kreuzzimmer von St. Martin gefunden. Beim Aufhängen des Kreuzes gab es Schwierigkeiten bei der Ausrichtung, denn als in langer Vorzeit, im 11.- 13. Jahrhundert, der Turm gebaut wurde, hatte man es mit den Abständen nicht so genau genommen. Das Rundfenster ist nicht genau in der Mitte gebaut worden… Das schwere Kreuz wurde mit einer geschmiedeten Kette befestigt. Als nächstes wurden die vier Evangelisten an den Wänden angebracht, die bis dahin die Sakristei schmückten. Zum Abschluss installierte das Bigger Unternehmen Elektro Placht noch eine Lichtanlage.

Genutzt werden kann der kleine Kapellenbereich im Turm dann allerdings erst, wenn es die Corona-Regeln wieder zulassen.

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