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Am 8. Juli waren der Löschzug Bigge-Olsberg sowie die Löschgruppen Antfeld, Assinghausen und Gevelinghausen am Josefsheim im Einsatz.Am Mittwochmorgen, 8. Juli 2020, wurden gegen 9:45 Uhr der Löschzug Bigge-Olsberg sowie der Rettungsdienst über die Leitstelle des Hochsauerlandkreises alarmiert. Ein Mitarbeiter des Josefsheimes hatte über einen Handdruckmelder Feueralarm ausgelöst. Bei Bauarbeiten in einem Kellerraum war es zu einer Verpuffung gekommen. Auf Grund der starken Rauchentwicklung und eines bestätigten Feuers wurde kurz nach der ersten stillen Alarmierung schließlich Sirenenalarm ausgelöst. Die Löschgruppen Antfeld, Assinghausen und Gevelinghausen wurden ebenfalls alarmiert. Zum Zeitpunkt des Ereignisses befanden sich hauptsächlich Menschen mit Behinderungen, deren Betreuer und externe Arbeiter in dem Werkstattbereich.

Am 8. Juli waren der Löschzug Bigge-Olsberg sowie die Löschgruppen Antfeld, Assinghausen und Gevelinghausen am Josefsheim im Einsatz. Foto: Edgar SchmidtAlle 69 Personen konnten noch vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte durch die gut geschulten Mitarbeiter des Josefsheimes das Gebäude verlassen und fanden sich an einem Sammelplatz ein. Zwei Personen wurden vor Ort vom Rettungsdienst und Notarzt untersucht, benötigten aber keine weitere medizinische Betreuung. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde der ABC-Messzug des Hochsauerlandkreises zur Einsatzstelle gerufen. Die Messungen ergaben aber keine bedenklichen Werte in der Umgebung. Ein Fahrzeug des Zentrums für Feuerschutz und Rettungswesen des Hochsauerlandkreises in Meschede Enste brachte weitere Atemschutzgeräte zur Einsatzstelle.

Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Ordnungsamt und Energieversorger waren mit 26 Fahrzeugen und 94 Kräften vor Ort. Über die Höhe des Sachschadens liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Einsatzende war gegen 14 Uhr. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Am 8. Juli waren der Löschzug Bigge-Olsberg sowie die Löschgruppen Antfeld, Assinghausen und Gevelinghausen am Josefsheim im Einsatz. Foto: Edgar Schmidt