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Im Bild einige Mitglieder des Partnerschaftsausschusses mit der Maske.  Von links:  Ausschussvorsitzender Karlheinz Krause (Wickede); Edwin Kurz (Hüsten); Romesh Modayil (Amt für Mission, Ökumene und Weltverantwortung; Achim Kirchhefer (Meschede); Burkhard Krieger (Olsberg - Bestwig) und Martin Patzsch (Olsberg - Bestwig)Am letzten Sonntag feierte der Kirchenkreis Soest-Arnsberg die Partnerschaft mit Ihembe (Tansania). Immer abwechselnd bereiten die Partnerschaftsausschüsse in Ihembe und Soest-Arnsberg den Gottesdienst vor. Dieses Mal war der hiesige Ausschuss an der Reihe. Es sei nicht schwer gewesen, ein gemeinsames Thema für den Gottesdienst zu finden, ist doch die ganze Welt vom Corona-Virus betroffen. Und auch bei diesem Thema tat der Blick über den Tellerrand des eigenen Lebens gut. Zwar ist die Zahl der Infizierten in dem ostafrikanischen Land sehr gering, das ist aber vor allem der Tatsache geschuldet, dass nur sehr wenig getestet werden kann. Immerhin gab es auch in Tansania für mehrere Wochen einen Lockdown, weil die Gefahr einer unkontrollierten Verbreitung zu groß war.

Im Vorfeld des Sonntages hatte Pfr. Romesh Modayil eine Predigt geschrieben, die den Partnern in Afrika und allen Pfarrern und Pfarrerinnen im hiesigen Kirchenkreis zugeschickt wurde. Seine Gedanken dienten als Anregung für die eigene Gottesdienstgestaltung. Er warb in seiner Predigt für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Viruserkrankung. Gottvertrauen und eigenes Tun gehen am besten auch angesichts von COVID-19 Hand in Hand. Als Zeichen der Verantwortlichkeit und der Verbundenheit mit den Christen in Ihembe entwarf Martin Patzsch eine Maske mit dem Logo der Partnerschaft. 40 Exemplare wurden an die Partner in Tansania geschickt. Sie sollen helfen, hier und dort das Infektionsrisiko zu vermindern.