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Der heute in Erfurt gewählte Ehrenvorsitzende und DVG-Vereinsgründer Gerhard Kieseheuer (Mitte) wird von DVG-Vorstand Reiner Korth, Stellvertretender Bundesvorsitzender (rechts) und Vorstandsmitglied Ingrid Wulff (links) beglückwünscht. Foto: DVG - Thomas KießlingDer Direktversicherungsgeschädigten e.V. (DVG) ist für den Bundestagswahlkampf gut gerüstet. Auf seiner Mitgliederversammlung in Erfurt am 28. Juni 2021 verabschiedete er einige Initiativen, um die breite Öffentlichkeit für die Ziele des DVG zu sensibilisieren, darunter vor allem die Abschaffung der Doppelverbeitragung von Direktversicherungen. Annähernd 100 Mitglieder versammelten sich coronakonform im Erfurter Dorint-Hotel und bestätigten mit überwältigender Mehrheit die vom Vorstand vorgeschlagenen Ziele und Forderungen an die Politik. Seit 2004 müssen Direktversicherte, die privat vorgesorgt haben, annähernd 20 % ihrer Altersvorsorge an die Krankenkasse entrichten - wegen des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG), das SPD, Grüne und CDU/CSU 2003 beschlossen hatten.


Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde das bisherige Gremium einstimmig wieder gewählt, wobei sich Bernd Krüger nicht mehr beworben hatte und für seine geleistete Arbeit als Koordinator der stetig zunehmenden Regional-Gruppen großen Applaus erhielt. Als neue Beisitzer des Vorstands wurden gewählt: Dr. Rainer Ochmann aus Bremen und Werner Partschefeld aus Chemnitz.

Gerhard Kieseheuer Ehrenvorsitzender des DVG

Zwei Gründungsmitglieder des Vereins erhielten besondere Auszeichnungen: Christiane Löffler wurde zum Ehrenvorstandsmitglied und der Bigger Gerhard Kieseheuer zum Ehrenvorsitzenden des DVG ernannt. „Mit teils vehementen, aber jeweils sehr konstruktiven Redebeiträgen war die Mitgliederversammlung ein guter Gradmesser, dass wir auf dem richtigen Weg zu mehr Gerechtigkeit in der Frage der Doppelverbeitragung kommen und dafür Lösungen aufzeigen. Die Politik muss sich der Sache dringend annehmen, denn wir jetzt Betroffenen sind nicht das Ende der Fahnenstange - die Babyboomer-Generation der heute Mit-50er-Jahre kommt ja erst noch“, fasste der wiedergewählte Reiner Korth die Versammlung zusammen.