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Die Corona-Pandemie hat in den zurückliegenden Wochen und Monaten die Ausgleichsprozesse zwischen Arbeitskräfteangebot und Arbeitskräftenachfrage am Arbeitsmarkt wesentlich belastet. Die derzeit erfreulich rückläufigen Infektionszahlen und das fortschreitende Impfgeschehen lassen allerdings aktuell positive Signale für eine zunehmende Erholung der konjunkturellen Entwicklung als auch des Arbeitsmarktes erkennen. Ebenso hat die Corona-Krise gezeigt, wie wichtig die Realisierung digitaler Lösungen in unterschiedlichsten Prozessen des Alltags ist. Die Jobcenter im Hochsauerlandkreis haben diese Erfahrungen zum Anlass genommen, einen neuen Service für alle Jobsuchenden anzubieten: eine kostenlose Online-Stellenbörse für den gesamten Hochsauerlandkreis einschließlich der angrenzenden Regionen.

Die "JobZENTRALE" ist eine Meta-Suchmaschine, die auf Stellenangebote unterschiedlichster Stellenbörsen, Tageszeitungen und Firmenhomepages hinweist. Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen fasst die Vorteile zusammen: "Das Online-Portal lässt sich auf jedem Computer mit Internetverbindung aufrufen, ist sogar für die Nutzung mit dem Smartphone optimiert. Des Weiteren sind die Suchergebnisse der "JobZENTRALE" neben der deutschen Sprache in weiteren neun Sprachen abrufbar."

Deutsch und neun weitere Sprachen

Unter der Internetadresse www.jobzentrale-hsk.de finden die Nutzerinnen und Nutzer Jobangebote, Ausbildungsangebote als auch Praktikumsplätze, welche nach vorgegebenen Suchmerkmalen gefiltert werden können. So können Stellenanzeigen übersichtlich nach Berufsgruppen sortiert und in die Bereiche Helfer, Fachkräfte sowie Spezialisten/Experten unterteilt werden. Ebenso ist eine Differenzierung nach dem Umfang der Arbeitszeit als auch der Art des Arbeitgebers möglich.

Täglich aktuelle Stellen, keine älter als drei Monate

Mit der Einführung der "JobZENTRALE" schließt der Hochsauerlandkreis mit seinen zwölf kommunalen Jobcentern der Städte und Gemeinden einen weiteren Baustein der Digitalisierungsstrategie. "Wir wollen unseren Vermittlungsfachkräften, aber auch den eingebundenen Bildungs- und Beschäftigungsträgern sowie den Kundinnen und Kunden die zeitaufwändige und mühsame Suche in den unterschiedlichsten Stellenbörsen ersparen", so Kreisdirektor Dr. Drathen.

Das System wird täglich aktualisiert, bedeutet: Stellenangebote, die älter als drei Monate alt sind, scheiden aus. Ziel ist es, mit wenigen Klicks das Angebot von Arbeitsplätzen der Unternehmen und Jobsuchende unkompliziert zusammen zu bringen. Damit wird auch ein Beitrag zur Entschärfung des Fachkräftemangels geleistet.