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Ein Blick auf einen Teil der anwesenden TSV-Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung am 3. September 2021. Foto: bigge-onlineAm Freitag, 3. September 2021, trafen sich die Mitglieder des TSV Bigge-Olsberg zu ihrer ersten Mitgliederversammlung seit 2019. Für den Vorstand bestand ein Großteil der Aufgaben in den vergangenen Monaten darin - wie konnte es anders sein - die Hygiene-Regeln für den Verein im Blick zu halten und regelmäßig zu aktualisieren. Zudem wird derzeit die Internetseite www.tsv-bigge-olsberg.de überarbeitet. Und vor Kurzem wurde der gemeinsame Vereinstag im Fort Fun mit über 400 Teilnehmern durchgeführt. Vor Problemen stehen die Leichtathleten, aber dazu mehr weiter unten im Bericht.


Der TSV-Treff wurde in ehrenamtlicher Arbeit renoviert. Die Abteilungen waren alle bemüht im Rahmen des Möglichen, den Sportbetrieb aufrecht zu erhalten. Von sportlichen Ergebnissen war natürlich kaum zu berichten, da kein Liga-Betrieb möglich war.

Neue Radsportabteilung bereichert den TSV

Die Rollstuhlsportabteilung freute sich, dass durch das Landesprogramm „1000 x 1000“ und durch eine Spende des Fördervereins der Schule an der Ruhraue zwei neue Sportrollstühle angeschafft werden konnten.

Erstmals konnte sich zudem die neue Radsportabteilung vorstellen. Entstanden ist sie aus dem Zusammenschluss einiger Eltern, die mit ihren Kindern Radtouren unternommen hatten. Als der Zuspruch immer größer wurde, kam die Idee, sich innerhalb des TSV Bigge-Olsberg zu organisieren. So entstand Anfang 2020 das „TSV Bike Team“. Der Fokus der Abteilung liegt im Mountainbiking. Schwerpunkte werden dabei gelegt auf Koordination und Fahrtechnik. Mittlerweile trainieren 70 Kinder beim TSV. Hier ist eine sehr aktive Abteilung entstanden, die das Angebot des TSV Bigge-Olsberg weiter bereichert.

Am 18. September findet der erste Radaktionstag in Bigge gegenüber der Schützenhalle statt. Das Bike Team wird dabei sein.

Leichtathleten Sportlerinnen und Sportler der Jahre 2019 und 2020

Leon Schauerte, Jessica Bickmann, eine Sportlerin als Vertreterin der U14-Mannschaft und Samuel Vorderwülbecke im Gruppenfoto der Sportlerinnen und Sportler der Jahre 2019 und 2020. Foto: bigge-onlineSportlerin des Jahres 2019 wurde Jessica Bickmann aus Giershagen. Die 800 Meter-Läuferin errang unter anderem die Südwestfalenmeisterschaft und schaffte die Qualifikation für das Finale bei den Deutschen Meisterschaften und belegte bei den U16 einen herausragenden 6. Platz. Und sie wurde auch gleich als Sportlerin des Jahres 2020 geehrt. Sie holte die Westfalenmeisterschaft über 400 Meter und wurde Dritte über 800 Meter. Und auch die Wahl zur Sportlerin des Jahres 2020 fiel auf Jessica Bickmann. In 2020 wurde sie Westfalenmeisterin über 400 Meter und errang über 800 Meter den dritten Platz.

Sportler des Jahres 2019 wurde Samuel Vorderwülbecke, ebenfalls 800-Meter-Läufer. Er erreichte in NRW Platz zwei, wurde Westfalenmeister in der Halle und erreichte die Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften.

Mannschaft des Jahres 2019 wurden die U14-Mädels der Leichtathletik (Sophie Gerke, Mia Hammer, Jule Klauke, Marit Mander und Nora Schmidt). Sie holten sich den Mannschafts-Westfalenmeister-Titel.

Als Sportler des Jahres 2020 wurde Leon Schauerte geehrt. Mit 52,47 Meter im Speerwurf belegte er Platz 1 der westfälischen Bestenliste der U20.

Zustand des Hochsauerlandstadions kritisch - trainieren die Leichtathleten bald in Brilon?

An diesen Erfolgen wird deutlich, welche tolle Arbeit die Verantwortlichen und das Trainerteam hier leisten. Ein Aushängeschild für den TSV und die Stadt Olsberg. So freute sich Abteilungsleiter Matthias Klauke auch, dass im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätten“ das Hochsauerlandstadion mit einem Kraftraum aufgewertet wurde. Hier ging ein Dank an die Stadt Olsberg für die Unterstützung. Im späteren Verlauf der Versammlung kam jedoch auf Anfrage eines Mitglieds einer anderen Abteilung heraus, dass der Zustand der sonstigen Anlagen des Hochsauerlandstadions weiterhin sehr kritisch gesehen wird. Zwar ist die Leichtathletik-Abteilung erfolgreich unterwegs. Die Sportanlagen würden dem allerdings nicht gerecht. Die Leichtathletik-Abteilung habe in der Vergangenheit oft darauf aufmerksam gemacht, jedoch tue sich diesbezüglich nichts.

Hier wurde aus der Versammlung heraus ein Bekenntnis der Politik zu der vor allem sehr erfolgreichen Jugendarbeit gefordert. Brilon wird bald eine neue Sportanlage haben und tatsächlich überlegt die Leichtathletik-Abteilung bereits, den Trainingsbetrieb zukünftig dorthin zu verlegen, sofern sich im Hochsauerlandstadion nichts verändert.

Solide Finanzlage

Wigbert Kreis als Verantwortlicher für die Finanzen konnte für die Jahre 2019 und 2020 positive Kassenberichte vortragen. Der Überschuss aus 2020 entstand jedoch hauptsächlich aus den coronabedingt sehr niedrigen Übungsleiterkosten. Somit konnte der Rückgang bei den Mitgliedsbeiträgen, der damit ebenfalls einherging, erstmal verschmerzt werden.

Vorstand bestätigt

Mit der Arbeit des Vorstandsteams zeigten sich die Mitglieder zufrieden. Sie erteilten einstimmig Entlastung und bestätigten zudem Stefan Kotthoff, Andreas Vorderwülbecke, Wigbert Kreis, Matthias Herbst und Klaus Vorderwülbecke als Mitglieder im geschäftsführenden Vorstand.

Ehrungen für langjährige und verdiente Mitglieder

Als langjährige Mitglieder wurden im Rahmen der Versammlung noch geehrt (der Einfachheit halber fassen wir die Ehrungen für 2019 und 2020 zusammen):

Die anwesenden geehrten Mitglieder. Foto: bigge-online25 Jahre: Dirk Brambring, Nadine Burghoff, Michael Bültmann, Marko Jedamzik, Tom Linn, Silvia Santos, Torben Schindler, Jan Schmidt, Timo Stappert, Thomas Winkler. Frederik Baumann, Marcel Ernst, Josef Grothoff, Marita Hollmann, Pia Hollmann, Timo Hollmann, Ralf Rauschen, Sarah Richter, Anna Schneider, Hans Vogel.

50 Jahre: Ingrid Bathen, Lothar Bette, Werner Neuhäuser, Albert Nötzel, Hans-Joachim Pletziger, Winfried Pletziger, Heinz Schulte. Klaus Lörwald, Matthias Pape, Christine Schültke, Karl-Heinz Schulte.

60 Jahre: Christa Busch, Heinrich Leifert, Peter Senn.

70 Jahre: Gerhard Göke, Rolf Körner, Werner Menke. Gerhard Henke, Josefine Schmitte.

Für besondere Verdienste wurden Gunter Hempel, Karl-Heinz Stahlschmidt und Rudolf Schneider geehrt. In 54 Jahren als Schiedsrichter hatte Gunter Hempel über 4.000 Spiele geleitet. Karl-Heinz Stahlschmidt und Rudolf Schneider bewirtschaften schon seit vielen Jahren des TSV-Treff.