Bigge onLine

Starker Rauch in der Fahrzeughalle, rechts schlagen Flammen aus dem Tor. Foto: Edgar SchmidtUm kurz nach 12:00 Uhr ertönte am Montag, 13. September 2021, Sirenenalarm in Olsberg. Diesmal brauchte der Löschzug Bigge-Olsberg selbst Hilfe: Flammen schlugen aus einem Tor, der Schlauchwagen SW2000 stand im Vollbrand. Rund 100 Einsatzkräfte waren schließlich vor Ort, alle Löschgruppen aus dem Stadtgebiet im Einsatz. Dazu kam noch Unterstützung aus Nuttlar sowie die Drehleiter aus Brilon. Vor Ort waren 18 Fahrzeuge. Mitglieder des Löschzugs fuhren trotz starker Verrauchung noch die sieben verbliebenen Fahrzeuge aus der Halle und begannen den Löschangriff. Die gesamte Fahrzeugflotte des Löschzugs Bigge-Olsberg ist nicht mehr einsatzbereit.


Das Foto zeigt den Brand kurz nach 12 Uhr.Alle Fahrzeuge müssen nun vom Hersteller überprüft und - soweit sie wiederhergerichtet werden können - gereinigt und dekontaminiert werden. Der Schlauchwagen dürfte ein Totalschaden sein. Drei Fahrzeuge hat der Löschzug nun aktuell ersatzweise. Ein Fahrzeug kommt von der Kreis-Feuerwehrzentrale Meschede, eines von der Feuerwehr Meschede und es steht kurzfristig ein Vorführfahrzeug eines Herstellers zur Verfügung. Die im Gerätehaus gelagerte Einsatzkleidung ist ebenfalls kontaminiert. Ersatz steht mittlerweile bereit. Die Ersatzfahrzeuge können übergangsweise in Hallen der Firma Hoppe und Körner unterkommen. Aus der Bigger Schützenhalle kommen Garderoben für die Kleidung.

Die Fahrzeughalle in der Ramecke stand in Flammen.Die Brandursache ist derzeit unklar. Ein Sachverständiger hat die Ermittlungen aufgenommen, aber - Stand heute nachmittag - noch nicht berichtet. Von einem Sachverständigen muss zudem auch die Fahrzeughalle auf ihren baulichen Zustand überprüft werden. Sie ist derzeit gesperrt. Ob sie saniert werden kann oder abgerissen werden muss, ist offen.

Das wichtigste: Alle Feuerwehrleute sind wohlauf, es ist niemand zu Schaden gekommen! 

Mit einem 'geretteten' Fahrzeug wurde der Löschangriff begonnen. Foto: Edgar Schmidt
Die Einsatzkleidung war in der Halle und konnte nicht genutzt werden. Foto: Edgar Schmidt
Der SW2000 stand in Vollbrand. Foto: Edgar Schmidt
Ob das Gebäude saniert werden kann oder abgerissen werden muss, muss durch einen Sachverständigen geklärt werden. Foto: Edgar Schmidt
Stark in Mitleidenschaft wurden die in der Halle befindlichen Fahrzeuge. Foto: Edgar Schmidt