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corona logoDas Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat mitgeteilt, dass Einrichtungen der Behindertenhilfe, Inklusionsbetriebe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen Mittel aus dem Corona-Teilhabe-Fonds weiter beantragen werden können, darauf weisen die heimischen Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg (CDU) und Dirk Wiese (SPD) hin. Die Förderung erfolgt in Form einer Liquiditätsbeihilfe. Sie kann bis zum 31. Mai 2021 für die Monate September 2020 bis Mai 2021 beim Integrationsamt des jeweiligen Bundeslandes beantragt werden. Voraussetzung ist, dass die Einnahmen nicht ausreichen, um betriebliche Fixkosten zu decken und die bestehenden finanziellen Engpässe im Förderzeitraum nicht bereits durch andere Unterstützungsleistungen ausgeglichen werden.


Viele Inklusionsbetriebe und Einrichtungen der Behindertenhilfe seien von Umsatzeinbußen in der Corona-Pandemie ebenso betroffen wie andere Betriebe auch, haben jedoch nicht die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu den Corona-Unternehmenshilfen, sagt Patrick Sensburg: "Wir dürfen in der Pandemie nicht die Menschen aus den Augen verlieren, deren berufliche und gesellschaftliche Teilhabe besonders voraussetzungsvoll ist und die auf Unterstützung angewiesen sind", so CDU-MdB Patrick Sensburg.

Auch Dirk Wiese von der SPD freut sich, dass das Förderprogramm verlängert wurde, „denn die finanzielle Unterstützung wird auch hier im Hochsauerland unseren zahlreichen Behinderteneinrichtungen weiter durch die Pandemie helfen. Deshalb möchte ich besonders darauf hinweisen, dass Einrichtungen, die bisher keinen Antrag stellen konnten, mit der verlängerten Frist nun eine neue Chance haben Unterstützung aus dem Corona-Teilhabe-Fonds zu erhalten und an die Einrichtungen appellieren, den Antrag zu stellen.“

Informationen zum Förderprogramm gibt es HIER.