Bigge onLine

Spiel- und Bolzplätze werden geschlossen. Restaurants und Gaststätten dürfen nur von 6 - 15 Uhr öffnen. Heute ist Ministerpräsident Laschet vor die Presse getreten und wählte deutliche Worte: „Die Entwicklung der Infektionen mit dem Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen ist nicht nur dynamisch, sondern dramatisch. Es muss nun der Letzte verstehen: Wir befinden uns in einer schweren Krise – für die Gesundheit, für den Wohlstand und für den Zusammenhalt in unserem Land. Die Landesregierung arbeitet Tag und Nacht daran, die Corona-Virus-Pandemie einzudämmen. Wir arbeiten dabei eng mit der Bundesregierung, aber auch im Länderkreis und mit unseren Freunden in Belgien und den Niederlanden zusammen. Nur gemeinsam werden wir es schaffen, das Virus erfolgreich zu bekämpfen und möglichst viele Menschenleben zu retten. Es geht um Leben und Tod. So einfach ist es. Und so schlimm.“

 

➡️ Helft mit und reduziert soziale Kontakte, damit die Ausbreitung des Corona-Virus reduziert wird.

++++ Weitere Infos des Landes NRW ++++

logo hsk 150 nDer Hochsauerlandkreis vermeldet für Dienstag, 17. März 2020, 80 Erkrankte und 22 begründete Verdachtsfälle (Stand: 12 Uhr). Noch sind die Krankenhäuser mit Corona-Patienten nicht übermäßig belastet, sie optimieren aber weiterhin ihre Abläufe. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch bei uns schwerere Verläufe mit Krankenhausaufenthalten geben wird", beschreibt Dr. Klaus Schmidt als Arzt des Gesundheitsamtes und Mitglied des Krisenstabes das wahrscheinliche Szenario. Die Fahrschulen im Hochsauerlandkreis sind gehalten, ihren Unterricht einzustellen. Sie fallen ebenfalls unter den Erlass des Landes NRW zu den Schulschließungen.

aktuell notiz

Die aktuelle dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie zwingt auch die Jobcenter im Hochsauerlandkreis zu einschneidenden Maßnahmen. Oberstes Ziel ist es, die Ausbreitung des Virus soweit es geht zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen. Mit den aktuellen Vorkehrungen soll die Gesundheit der MitarbeiterInnen und der KundenInnen geschützt werden. So stellen die zwölf kommunalen Jobcenter den Publikumsverkehr nahezu bis auf wenige Ausnahmen komplett ein. Alle persönlichen bereits vereinbarten Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Eine Terminabsage ist nicht erforderlich.

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Die Hochsauerlandwasser GmbH (HSW) und die HochsauerlandEnergie GmbH (HE) schließen ab sofort bis auf Weiteres ihre Kundencenter im Bürger- und Rathaus Bestwig, in der Alten Post in Bigge sowie im Gewerbegebiet Meschede-Enste für den Besucherverkehr. Auch die technisch-betrieblichen Standorte am Bauhof in Bestwig und im Gewerbegebiet “Hohler Morgen” in Bigge bleiben für Besucher geschlossen. Die beiden Kommunalunternehmen möchten auf diese Weise einen Beitrag dazu leisten, die weitere Ausbreitung des Corona-Virus möglichst einzudämmen. Für Kontakte mit Kundinnen und Kunden steht das Team von HSW und HE während der üblichen Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail bereit. Außerdem verweisen die beiden Kommunalunternehmen auf die Möglichkeit, Anliegen online zu erledigen – etwa über die Kundenportale, die auf den Internet-Seiten www.hochsauerlandwasser.de und www.hochsauerlandenergie.de zur Verfügung stehen. Die HSW und die HE bitten alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.


Seit Montag (16. März) müssen alle so genannten "Amüsierbetriebe" wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Ab Dienstag, 17, März 2020, ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt.
Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet. Auch die Sportstätten des Hochsauerlandkreises in den kreiseigenen Schulen und Berufskollegs bleiben geschlossen.

Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen.
Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.