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corona logoAm Donnerstag, 25. März 2021 (Stand 9 Uhr), meldet das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises 58 Neuinfizierte und 33 Genesene. Damit sind es aktuell 393 Infizierte. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 97,8 (Stand 25. März, 0 Uhr). Der Landesschnitt liegt bei 113,4. Stationär werden 41 Personen behandelt, elf intensivmedizinisch und davon werden fünf Personen beatmet. Der Hochsauerlandkreis meldet zwei weitere Todesfälle:

luca-app.deLandrat Dr. Karl Schneider und die zwölf Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis haben sich in ihrer Konferenz am Dienstag, 23. März 2021, für die Einführung der Luca-App ausgesprochen. Das Kreisgesundheitsamt versucht, eine entsprechende Lizenz zu erwerben und die technischen Voraussetzungen für den Einsatz zu schaffen. Nur im Gesundheitsamt können die gesicherten Daten wieder entschlüsselt und Infektionsketten schnell und lückenlos nachverfolgt werden. Der Landrat und die Bürgermeister wollen beispielsweise allen Gastronomiebetrieben, Einzelhändlern oder Veranstaltern im Sauerland die Möglichkeit bieten, dass sich Gäste durch das Scannen eines QR-Codes einchecken können. Damit entfällt das lästige "Blätter ausfüllen" und die Daten werden digital übermittelt.

corona logoNach etwas niedrigeren Zahlen gestern, verzeichnet das Kreisgesundheitsamt heute wieder deutlich mehr Neuinfektionen: Am Mittwoch, 24. März 2021 (Stand 9 Uhr), meldet der Kreis 39 Neuinfizierte und 35 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 90,1 (Stand 24. März, 0 Uhr). Die Landesinzidenz ist nochmal leicht auf 111,2 gestiegen. Insgesamt gibt es aktuell 370 Infizierte. Stationär werden 37 Personen behandelt, acht intensivmedizinisch und davon werden vier Personen beatmet. Kreisweit sind 16 Schulen und vier Kindergärten betroffen. Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden:

corona logoDie Bundeskanzlerin hat heute Mittag in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz die geplante Osterruhe abgesagt: "Ich habe mich zu diesem kurzen Pressetermin entschlossen, weil ich heute Vormittag entschieden habe, die notwendigen Verordnungen für die am Montag vereinbarte zusätzliche Osterruhe, also die Ruhetage am Gründonnerstag und Karsamstag, nicht auf den Weg zu bringen, sondern sie zu stoppen. Um es klipp und klar zu sagen: Die Idee eines Ostershutdowns war mit bester Absicht entworfen worden; denn wir müssen es unbedingt schaffen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen und umzukehren. Dennoch war die Idee der sogenannten Osterruhe ein Fehler. Sie hatte ihre guten Gründe, war aber in der Kürze der Zeit nicht gut genug umsetzbar ‑ wenn sie überhaupt jemals so umsetzbar ist, dass Aufwand und Nutzen in einem halbwegs vernünftigen Verhältnis stehen. Viel zu viele Fragen ‑ von der Lohnfortzahlung durch die ausgefallenen Arbeitsstunden bis zu der Lage in den Geschäften und Betrieben ‑ können, wie die Beratungen der letzten 24 Stunden gezeigt haben, jedenfalls in der Kürze der Zeit nicht so gelöst werden, wie es nötig wäre."

hsk logo 2020k"In gut zehn Tagen ein flächendeckendes Angebot an Testzentren aufzubauen, zeigt mir, dass wir im Sauerland etwas bewegen können", bedankte sich Landrat Dr. Karl Schneider bei allen Engagierten, die dazu beigetragen haben, Möglichkeiten für Coronaschnelltests im HSK anbieten zu können. Beteiligt sind u.a. Ärzte, Apotheker, das DRK, die Bundeswehr, die Arbeitsgemeinschaft Intensivmedizin, Gastronomen, ein Rettungsdienst, weitere Dienstleister und nicht zuletzt die Mitarbeiter des Hochsauerlandkreises, die für die Gesamtorganisation und die Genehmigung der Testzentren zuständig sind. In der Stadt Olsberg hat die Elisabeth-Klinik ein Testzentrum eingerichtet (wir berichteten).