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An zwei Tagen beschäftigten sich die Ehrenamtlichen in Seminaren der Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“ intensiv mit Fragen, die für die Arbeit in Vereinen und Initiativen von besonderer Bedeutung sind. Foto: Bürgerstiftung Wir in OlsbergEhrenamtlicher Einsatz macht in der Stadt Olsberg jede Menge möglich – hinter dem Ehrenamt stehen Menschen, die sich mit Zeit, Initiative und Ideen dafür einsetzen, dass etwas bewegt wird. Um Ehrenamtliche bei ihrem Einsatz zu unterstützen, hat die Bürgerstiftung „Wir in Olsberg“ eine ganze Reihe von Seminaren und Veranstaltungen ins Leben gerufen. Ein Wochenende lang standen dabei jetzt die Themen „Kommunikation und Führung“ sowie „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Vereine“ im Blickpunkt. Es sei speziell ein Wunsch der Ehrenamtlichen gewesen, sich in „kleiner Runde“ intensiv mit Fragen auseinanderzusetzen, die für die Arbeit in Vereinen und Initiativen von besonderer Bedeutung seien, so Dietmar Vollmer, der – in der Nachfolge von Elmar Reuter – die Veranstaltungsreihe für die Bürgerstiftung betreut und selbst 25 Jahre ehrenamtlich in Olsberg tätig war. Rund ein Dutzend Ehrenamtliche aus dem gesamten Stadtgebiet nahmen jetzt an den beiden Seminaren teil.

Die Bigger Vereine, Ratsvertreter und Institiutionen in der Diskussionsrunde im August 2017. Foto: bigge-onlineAm kommenden Mittwoch, 6. Dezember 2017, werden im Haus des Gastes die ersten greifbaren Ergebnisse aus den IKEK-Veranstaltungen präsentiert. Für Bigge haben die Vereine und Ratsvertreter unter der Federführung der Dorfgemeinschaft Bigge, der Schützenbruderschaft St. Sebastian und von bigge-online ein Schwerpunktkonzept aufgestellt. Dieses Gesamtkonzept an dieser Stelle im Detail zu beschreiben würde den Rahmen sprengen, daher steht das Konzeptpapier HIER ZUM DOWNLOAD bereit. Die ersten Ansatzpunkte aus den Bürgerwerkstätten wurden bei der Konzepterstellung aufgegruffen und dann wurde geschaut, welche Handlungsfelder es gibt und welche Maßnahmen diese umfassen. Dabei wurde festgestellt, dass es viele interessante und sinnvolle Maßnahmen gibt, jedoch nicht alle durch Ehrenamtliche umgesetzt werden können.

Die Bigger Vereine beim Treffen im Café Deimel am 7. November. Foto: bigge-online

Neun Monate lang wurde diskutiert, wurden Ideen gesammelt und Vorschläge eingebracht: Im IKEK-Projekt für die Stadt Olsberg und ihre Dörfer liegen nun greifbare Ergebnisse vor. Diese werden im Rahmen einer gemeinsamen, öffentlichen Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 6. Dezember 2017, um 19 Uhr im Haus des Gastes präsentiert und diskutiert. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. IKEK ist die Abkürzung für Integriertes kommunales Entwicklungskonzept. Ziel ist es, die gesamte Stadt und die einzelnen Ortsteile weiterzuentwickeln.

Der Gottesdienst wurde vom Kindergarten mitgestaltet. Foto: bigge-onlineEnde September fand wieder das Erntedankfest auf dem Franziskushof statt. Wir möchten euch nochmal unsere kleine Bildergalerie, die schon seit längerem online ist, als Rückblick auf den Tag ans Herz legen: Zur Galerie. Vikar Antoni Soja zelebrierte den vom Kindergarten St. Martinus und der Musikgruppe des Josefsheims und For You mitgestalteten Gottesdienst. Anschließend konnten die Kinder wieder den Hof erkunden, sich auf der Hüpfburg austoben und Groß und Klein konnten bei den Bogeschützen der Schützenbruderschaft St. Sebastian Bigge einige Pfeile fliegen lassen. Für Essen, Trinken, Kaffee und Kuchen war natürlich ebenfalls gesorgt und das Wetter spielte mit.

Intensiv diskutierten die Bigger darüber, welche Themen Ihnen im Rahmen von IKEK wichtig wären. Foto: bigge-onlineWie können sich die Bigger Vereine und Institutionen ein IKEK-Konzept für Bigger vorstellen, welche Schwerpunkte sollten gesetzt werden? Um diese Fragen ging es auf Einladung der Schützenbruderschaft St. Sebastian Bigge, bigge-online und der Dorfgemeinschaft Bigge. Nach den ersten großen Veranstaltungen zu IKEK (wir berichteten) galt es nun, konkret zu werden. Im Rahmen des „Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts“ werden Dorfentwicklungsmaßnahmen mit Zuschüssen von bis zu 65% des Gesamtvolumens gefördert. Dem muss allerdings von jedem Dorf ein konkreter Plan vorausgehen. Ideen dazu gab es von den anwesenden Vereinsvorständen und Bigger Ratsmitgliedern gleich eine ganze Menge:

Nach der Auftaktveranstaltung finden nun die Bürgerwerkstätten zum IKEK der Stadt Olsberg statt. Alle Interessierten sind eingeladen. Foto: Stadt Olsberg

Der Auftakt ist gemacht - nun geht es beim Integrierten kommunalen Entwicklungs-konzept (IKEK) für die Stadt Olsberg „ans Eingemachte“. In fünf Bürgerwerkstätten haben die Bürgerinnen und Bürger in den kommenden Wochen die Möglichkeit, ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft der Stadt Olsberg und ihrer Ortsteile einzubringen. Rückblende: Vor wenigen Wochen ist die Stadt Olsberg mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in die Aufstellung ihres IKEK gestartet (wir berichteten). Bürgermeister Wolfgang Fischer freute sich dabei über großes Interesse der Bürgerinnen und Bürger - dies zeige, dass man mit dem IKEK auf dem richtigen Weg sei: „Lassen Sie uns gemeinsam die Arbeit für unsere Stadt angehen und das Konzept mit Leben füllen“, so die Einladung des Stadtoberhaupts.

aktuell notiz

Olsberg als attraktiven Standort für Wohnen und Leben weiterentwickeln - dies ist ein wichtiger Baustein im Olsberger Strategieprozess. Dazu sucht die Stadt Olsberg nun das Gespräch mit den Expertinnen und Experten für Wohnen, Arbeiten und Leben in Olsberg und seinen Dörfern: Mit den Bürgerinnen und Bürgerinnen selbst. Im Schulterschluss mit der Einwohnerschaft wird ein so genanntes „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ (IKEK) erarbeitet. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbirgt sich eine echte Chance für die Ortschaften im Stadtgebiet: Das Konzept soll die strategischen Ansätze und Ziele auf Ebene der Stadt Olsberg mit ganz konkreten (Leit-)Projekten vor Ort verknüpfen.

vhs logoNeue Sprachkurse der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg starten Ende September - wie zum Bespiel „Niederländisch für Anfänger“ an zehn Abenden. Der Kurs beginnt am 24. September 2015 und findet immer donnerstags von 20:00 - 21:30 Uhr in Bigge statt. Weitere Fremdsprachenkurse in Englisch, Englisch für den Beruf, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Niederländisch für den Beruf, Russisch, Portugiesisch, Türkisch, Griechisch und Norwegisch werden angeboten. Für Anfänger und Fortgeschrittene sind passende Kurse dabei.

Der Bereich um den Bigger Bahnhof von oben im Jahr 2011. Foto: bigge-onlineErst vor einigen Jahren wurde der Bigger Bahnhof auf ein Gleis reduziert. Nun wird das „verlorene Gleis“ wohl wieder zurückkehren. Nach Auskunft der Deutschen Bahn liegen die Planungen beim Eisenbahnbundesamt vor, das Genehmigungsverfahren läuft. Zum Jahreswechsel soll das Verfahren abgeschlossen sein. Mitte 2013 könnte dann Baubeginn sein, so ein Sprecher der Deutschen Bahn.

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