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Jutta Hillebrand-Morgenroth vom Caritasverband Brilon bietet am Corona-Sorgentelefon Gespräche sowie Ratsuchenden ein offenes Ohr an. Foto: Caritas BrilonDie meisten Menschen fühlen sich in diesen Tagen unsicher und machen sich Sorgen. Besonders alleinlebende und ältere Menschen erfahren derzeit die Isolation als besonders belastend, da Besuche von Angehörigen fehlen und die gewohnten Treffpunkte und Aktivitäten nicht mehr besucht werden können. Der Caritasverband Brilon bietet deshalb ab Dienstag, 14. April 2020, ein Corona-Sorgentelefon an. Jutta Hillebrand-Morgenroth von der Caritas Quartiersentwicklung wird von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr allen Anrufern ein „offenes Ohr“ anbieten. „Mit dem Corona-Sorgentelefon wollen wir auch in Zeiten, in denen kein persönlicher Kontakt möglich ist, für Sie da sein“, sagt Jutta Hillebrand-Morgenroth. Das kann eine konkrete Fragestellung sein, oder auch der Wunsch einfach mal wieder mit jemandem zu reden. Die Telefonnummer lautet 02961 965 725.

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Alle Gottesdienste der Evangelischen Auferstehungskirchengemeinde Olsberg-Bestwig stehen allen Interessierten auf der Internetseite www.ev-kirche-olsberg-bestwig.de als Textdatei und zum Hören zur Verfügung. Bei dem Festgottesdienst am Ostersonntag / Ostermontag können Zuschauer über Video dabei sein.

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Da der Olsberger Warenkorb aufgrund der Corona-Krise derzeit geschlossen ist, hat die Bigger Caritas einen Geldbetrag an den Warenkorb gespendet, so dass dieser davon zahlreiche Lebensmittelgutscheine finanzieren konnte. Damit soll sichergestellt sein, dass die Warenkorbkunden mit Lebensmitteln vor Ostern versorgt sein können. Die Gutscheine wurden bereits von den Mitarbeitern entsprechend verteilt. Damit wird verdeutlicht, wie wichtig der Bigger Caritas die Hilfe vor Ort ist.

wappen nrwNordrhein-Westfalen setzt Absprache zwischen Bund und Ländern und Beschluss der Bundesregierung um: Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren, müssen 14 Tage in Quarantäne. Seit 0 Uhr (10.04.) gilt in Nordrhein-Westfalen die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (CoronaEinreiseVO)". Diese wurde am Donnerstag (09.04.) vom Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erlassen. Mit der Verordnung wird eine Absprache zwischen Bund und Ländern im Einklang mit dem Beschluss der Bundesregierung umgesetzt.

Mit einem Team von 80 medizinischen studentischen Hilfskräften, Ärzten und Wissenschaftlern befragt Prof. Dr. Hendrik Streeck in der Region Heinsberg fortlaufend Bürgerinnen und Bürger, um mögliche Kausalketten mit Vorerkrankungen zu erfassen und hieraus Präventionsempfehlungen für die gesamtdeutsche und europäische Bevölkerung zu generieren. Foto: Land NRWMinisterpräsident Armin Laschet hat die ersten Zwischenergebnisse des laufenden Forschungsprojekts „Covid-19 Case-Cluster-Study“ entgegengenommen. Das einzigartige Corona-Forschungsprojekt zum Infektionsgeschehen des Corona-Virus führt der renommierte Virologe Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn, mit Unterstützung der Landesregierung derzeit im Landkreis Heinsberg durch. Ministerpräsident Armin Laschet: „Neben dem Verstehen der Infektionswege und der weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus ist auch entscheidend, einen Weg aus der Krise zu finden: Wir benötigen einen Fahrplan, um die Freiheit und Gesundheit, wirtschaftliches Wohlergehen und den Schutz der Menschen miteinander in Einklang bringen. Dafür brauchen wir mehr wissenschaftlich basierte Erkenntnisse und Fakten, wie sie uns Prof. Streeck mit seinem Forschungsprojekt in Heinsberg liefern kann.

Der Wochengruß zu Ostern kommt aus dem Josefsheim Bigge. Björn Kölber, Seelsorger der Einrichtung, stellt auch die Schmetterlingsaktion der Bewohnerinnen und Bewohner vor.
Wir schließen uns Björn Kölber an und wünschen euch allen ein frohes Osterfest!

hsk logo 2020kDer Hochsauerlandkreis muss erneut einen Todesfall vermelden. In einem Paderborner Krankenhaus ist ein 71-jähriger Mann aus Marsberg gestorben. Die weiteren Zahlen für Donnerstag, 9. April 2020 (13 Uhr), lauten: 214 Genesene und 256 Erkrankte sowie acht Tote. Damit ist die Zahl der aktuell Erkrankten wieder deutlich angestiegen. Dies hänge zum einen mit verspäteten Testergebnissen sowie den Fällen in den Pflegeheimen zusammen, so der HSK auf Nachfrage von bigge-online. Von den Erkrankten werden 26 stationär behandelt (neun intensiv). Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt damit 478. Die Entwicklung in den beiden betroffenen Pflegheimen sieht wie folgt aus: Im Haus Waldesruh in Winterberg gibt es mit 41 Erkrankten keine Veränderungen.

evang gem logoDie Evangelische Kirchengemeinde Olsberg-Bestwig bietet unter der Telefonnummer 02962 881687 eine kurze Andacht von den Pfarrern der Kirchengemeinde an. Immer am Montag, Mittwoch und Freitag steht eine neue Andacht für euch bereit. Das Angebot richtet sich besonders an die Menschen, die keinen Computer haben, sondern nur über ein Telefon verfügen. Zum Nachlesen steht die aktuelle Andacht dennoch auf der Internetseite www.ev-kirche-olsberg-bestwig.de bereit.

wappen nrwDie Zahlung der NRW-Soforthilfe 2020 für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe wird vorerst gestoppt. Das entschied das Wirtschaftsministerium (MWIDE) in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt am Mittwochabend, 8. April 2020. Nach ersten Hinweisen auf Fake-Webseiten, die in Suchergebnissen prominent platziert waren, hatte das MWIDE am Dienstag Strafanzeige wegen Betrugs erstattet. Das LKA hatte daraufhin mit der Zentral- und Ansprechstelle für Cyberkriminalität die Ermittlungen aufgenommen und das Ministerium gestern Abend über erste Ergebnisse informiert. Demnach haben Betreiber mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt. Daraufhin hatte das Land die Bezirksregierungen angewiesen, die weitere Auszahlung der Gelder auszusetzen.

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