hsk logo 2020kFür Dienstag, 24. März 2020, vermeldet der Hochsauerlandkreis erstmals auch genesene Betroffene. Zwei Personen sind geheilt und dürfen die Quarantäne verlassen. Die Zahl der aktuell Erkrankten ist dennoch auf 160 gestiegen, davon sind nun acht stationär untergebracht (Stand: 14 Uhr). Die Zahl der begründeten Verdachtsfälle beträgt drei. Der Krisenstab ist auch dafür zuständig, den Rettungsdienst im Kreisgebiet weiterhin sicher zu stellen. "Deshalb unterstützen uns die drei Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes und der Kreisverband des Malteser Hilfsdienstes beim Transport von Patienten, die im Verdacht stehen, infiziert zu sein oder es bereits sind", erläutert Andreas Schäfer, Leiter des Krisenstabes und Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst/Feuer- und Katastrophenschutz beim HSK, und bedankt sich gleichzeitig bei den Hilfsorganisationen.

An den Rettungswachen Arnsberg-Neheim und Brilon stehen zwei Desinfektionshallen für die Fahrzeuge zur Verfügung. Nach einem Transport werden diese von den hauptamtlichen Mitarbeitern des Rettungsdienstes dort desinfiziert. Auch die Infektionsschutzkleidung wird vor Ort komplett getauscht. "Sollte es zu einer größeren Zahl von Infektionstransporten kommen, stehen an beiden Rettungswachen Reservefahrzeuge des Regel-Rettungsdienstes zur Verfügung, damit die Standzeiten der Teams möglichst kurz gehalten werden können", beschreibt Schäfer den Ablauf.