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wappen nrwDie Landesregierung NRW hat, wie gestern angekündigt, das weitere Vorgehen mit Blick auf Kinderbetreuung und Schulen bekannt gegeben und wir haben für euch kurz in die Pressekonferenz hineingehört. Familienminister Joachim Stamp informierte am frühen Nachmittag, dass es keine Betretungsverbote in der Kinderbetreuung mit Ausnahmen für bestimmte Berufe gäbe, wie das in der Vergangenheit der Fall gewesen sei. Das habe zu viel Missgunst und Ungerechtigkeiten geführt. Ab kommenden Montag werden die Kindertageseinrichtungen in einen „eingeschränkten Pandemiebetrieb“ gehen. Landesweit findet Betreuung dann nur in festen Gruppen statt. Die Betreuungsverträge würden dafür um 10 Stunden gekürzt. Es wird dennoch an alle appelliert, die in der Lage sind, die Kinder zu Hause zu betreuen, dies auch zu tun. Vom Bund würde es zusätzliche Kinderkrankentage für die Betreuung geben. Es sollen 10 zusätzliche Tage je Elternteil sein, um ggf. den Zeitraum bis zum 31. Januar abzudecken. Schulministerin Yvonne Gebauer teilte mit, dass der Präsenzunterricht vorerst bis zum 31. Januar ausgesetzt wird. Ab Montag, 11. Januar 2021, soll grundsätzlich Distanzunterricht für alle – auch für Abschlussklassen - stattfinden.


Soweit weitere Vorbereitungstage benötigt werden, können bis zu zwei Tage durch die Schulen genutzt werden. Ab dem 13. Januar müssen die Schulen aber mit dem Distanzunterricht beginnen. Die Entscheidung obliege in diesem Rahmen den Schulen. Bis zum 31. Januar sollen keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Ausgenommen seien zwingende Prüfungen in Q1 und Q2 sowie Abschlussklassen der Berufskollegs.

Eltern werden aufgerufen, die Kinder für den Distanzunterricht zu Hause zu betreuen. Schulen werden ein Betreuungsangebot für die Klassen 1 – 6 anbieten, wenn zu Hause keine Betreuung möglich sein sollte.

Details entnehmt ihr dann bitte den jeweiligen Informationen der Schulen bzw. Betreuungseinrichtungen.

Wir recherchieren die INformationen sorgfältig, können aber keine Gewähr dafür übernehmen, zumal es im Detail immer wieder Änderungen geben kann und Schulen und Betreuungseinrichtungen separat informieren werden.