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Das Josefsheim in Bigge. Foto: bigge-online

Nach der im Josefsheim Bigge durch Mitarbeiter der Einrichtung täglich durchgeführten Symptomkontrolle wurde am 12. Januar 2021 bisher vier Bewohner und Mitarbeiter in einem Wohnbereich des Josefsheims positiv über einen POC-Schnelltest getestet. Die Mehrzahl der Betroffenen weist leichte Symptome auf. Eine Person befindet sich allerdings in stationärer Behandlung. Ob bei den positiv Getesteten tatsächlich eine Covid19-Erkrankung vorliegt, ist bei sechs der bisher acht betroffenen Personen noch unklar, da die Ergebnisse der ärztlich durchgeführten PCR-Tests noch ausstehen.

Zum Schutz der Menschen im Josefsheim Bigge wurde nicht nur der betroffene Wohnbereich, sondern vorsorglich das gesamte Wohnhaus unter Quarantäne gestellt. „Wir werden nun bis morgen eigene Reihentestungen bei allen Kontaktpersonen im Bereich Wohnen und Werkstatt durchführen. Alle Bewohner sowie - dort wo es nötig ist - Angehörige wurden bereits persönlich, ebenso wie die Behörden, über die aktuelle Lage informiert“, berichtet Andrea Kehler, die als Geschäftsfeldleiterin verantwortlich ist für den Bereich der besonderen Wohnformen.

Ergebnisse abwarten

Die Versorgung und Betreuung der meist mehrfach behinderten Bewohner sind laut Kehler sichergestellt. Nun gilt es, die Ergebnisse der PCR-Testungen abzuwarten. „Die Gesundheit der Menschen, die bei uns leben und arbeiten hat größte Priorität. Erst gestern wurden uns die ersten Impftermine für diesen Monat durch die Impfkommision des HSK avisiert. Dass es jetzt auf der Zielgeraden trotz aller präventiven Maßnahmen dennoch zu einem Ausbruch gekommen ist, tut uns für alle betroffenen Menschen sehr leid“, so Janine Rottler, eine der beiden Geschäftsführer des Josefsheims Bigge.

Seit Beginn der Pandemie informiert das Josefsheim Bigge regelmäßig auf ihrer Internetseite über die Rubrik „Corona Updates“ > https://josefsheim-bigge.de/corona-updates/.