Bigge onLine

wappen nrwMinisterpräsident Armin Laschet hatte heute Nacht (04.03.2021) über die Beschlüsse der MPK-Konferenz informiert. Man würde nun weg von einer reinen Betrachtung der Inzidenzahlen und einem undifferenzierten Lockdown gehen. Neben den bekannten Maßnahmen, wie der AHA-Regel, Kontaktbeschränkungen und -nachverfolgung hätte man nun mit dem Impfungen und den Schnelltests weitere Schutzmöglichkeiten und könne einen Perspektivwechsel vornehmen. So werden ab Montag in NRW lt. Ministerpräsident körpernahe Dienstleistungen den Betrieb wieder aufnehmen können und im Einzelhandel könnten u.a. der Buchhandel und Gartenbedarf wieder öffnen. Darüber hinaus wird "Click & Meet" möglich sein. Hierbei können Kunden mit einem Termin im Einzelhandel einkaufen - beschränkt auf einen Kunden pro angefangener 40m². Dies bei einer Inzidenz unter 100. Die Bundesregierung hat eine Übersicht über das Stufenmodell der Öffnungsschritte veröffentlicht:


Quelle: bundesregierung.de
Zu diesem Stufenplan gibt es auch eine sogenannte "Notbremse" falls Inzidenzen wieder steigen sollten.

Recht kompakte Erläuterungen zu den Beschlüssen findet ihr dazu auf der Homepage der Bundesregierung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fuenf-oeffnungsschritte-1872120.

Bezüglich der Schulen steht die bereits getroffene Vereinbarung, dass die Länder selbst über Öffnungen entscheiden. Daher sei gestern darüber in der MPK nicht gesprochen worden, so Armin Laschet. Das Land wir hierzu weiter informieren.

Die Kontaktbeschränkungen sollen leicht gelockert werden auf 2 Haushalte mit maximal 5 Personen (Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit) und es soll beispielsweise auch Sport in Gruppen von Kindern bis 20 Personen draußen ermöglicht werden.

Zudem soll jeder Bürger sich einmal pro Woche kostenlos per Schnelltest auf Corona testen lassen können. Die Kosten wird der Bund tragen. Die Länder müssen nun die Testinfrastruktur aufbauen.

In den Bund-Länder-Gesprächen wurde auch festgelegt, dass die Impfungen beschleunigt werden sollen. Dazu sollen unter anderem die Fristen für die Zweitimpfung ausgereizt werden, so dass mehr Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung steht. Auch wird die Altersgrenze für den Impfstoff von AstraZeneca vermutlich angehoben, da es hierzu entsprechende Studien aus Irland und Schottland gebe. Dadurch und weitere Impfstoffmengen solle sich die Anzahl der Impfungen pro Woche verdoppeln.

Soweit eine kurze Zusamenfassung von uns für euch. Wir recherchieren die Informationen immer sorgfältig. Bitte wartet aber immer die Neuordnung der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung ab, die dann für die Umsetzung in Nordrhein-Westfalen sorgt. Zwar hat man sich gestern auf ein einheitliches Vorgehen geeinigt, aber die Regelungshoheit haben die Bundesländer. Daher können wir auch keine Gewähr für die Informationen übernehmen.

Den Bund-Länder-Beschluss findet ihr HIER.