Intensiv diskutierten die Bigger darüber, welche Themen Ihnen im Rahmen von IKEK wichtig wären. Foto: bigge-onlineWie können sich die Bigger Vereine und Institutionen ein IKEK-Konzept für Bigger vorstellen, welche Schwerpunkte sollten gesetzt werden? Um diese Fragen ging es auf Einladung der Schützenbruderschaft St. Sebastian Bigge, bigge-online und der Dorfgemeinschaft Bigge. Nach den ersten großen Veranstaltungen zu IKEK (wir berichteten) galt es nun, konkret zu werden. Im Rahmen des „Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts“ werden Dorfentwicklungsmaßnahmen mit Zuschüssen von bis zu 65% des Gesamtvolumens gefördert. Dem muss allerdings von jedem Dorf ein konkreter Plan vorausgehen. Ideen dazu gab es von den anwesenden Vereinsvorständen und Bigger Ratsmitgliedern gleich eine ganze Menge:

E-Bike- und E-Auto-Ladestationen könnten zukunftsweisend sein, ebenfalls freies W-Lan. Eine Aufwertung von beliebten Spazierwegen und markanten Plätzen wurde ebenso als wichtig angesehen. Auch über Radwege, die letztlich auch Touristen vom Ruhrtalradweg zu Ladestationen und Gastronomie ableiten könnten sowie Verkehrskonzepte wurde diskutiert.

Neuer Dorfplatz als großes Projekt

Die anwesenden Jugendlichen könnten sich einen attraktiven und flexiblen Treffpunkt für junge Erwachsene in Bigge-Olsberg vorstellen, um auch den jungen Leuten etwas zu bieten und dem Wegzug mit einer gefestigten Gemeinschaft und mehr zeitgemäßen Unterhaltungsmöglichkeiten entgegenzuwirken. Daran möchte man im Jugendworkshop, der im Rahmen von IKEK stattfinden wird, weiterarbeiten. Einig war man sich unter den über zwanzig Anwesenden, dass eine Umwandlung des Kirchplatzes zu einem echten Dorfplatz eine wahre Bereicherung für das Ortsleben in Bigge wäre. Das Pfarrfest im vergangen April zeigte einmal mehr, welche Art von Veranstaltungen hier denkbar sind. Durch die unmittelbare Nähe des Pfarrheims, wäre eine wichtige Infrastruktur bereits vorhanden. Auch im Hinblick auf das kommende 800-jährige Ortsjubiläum in fünf Jahren soll der Ort an vielen Stellen sein „schönes Gesicht“ zeigen.

Die Organisatoren des Abends konkretisieren derzeit die vielfältigen Bigger Ideen und werden den Katalog den IKEK-Verantwortlichen um Koordinator Andreas Rüther zukommen lassen. Positiver Nebeneffekt des Abends: Die Anwesenden Bigger Rats- und Vereinsvertreter sind in einen regen Austausch gekommen und waren sich einig, dass man stärker zusammenarbeiten sollte. So möchte man sich zukünftig häufiger auszutauschen, um z. B. auch Synergien bei Veranstaltungen zu bilden. Auch möchte man gemeinsam intensiver auf das vielfältige Angebot der Bigger Vereinswelt aufmerksam machen.

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