Gemeinsam mit Ortsvorsteher Winfried Henke (li.) und Einwohnern nahm Bürgermeister Wolfgang Fischer (2. v. li.) jetzt die neue E-Bike-Ladestation in Helmeringhausen in Betrieb. Foto: Stadt OlsbergEnergie für Einheimische, für Besucher – vor allem aber für zwei Orte: In Helmeringhausen und Bruchhausen hat die Stadt Olsberg neue E-Bike-Ladestationen in Betrieb genommen. Davon profitieren werden aber nicht nur die Nutzer der immer beliebter werdenden Zweiräder mit „Elektro-Unterstützung“. Auch für die Orte selbst sollen sich neue Möglichkeiten ergeben. Bis zu vier E-Bikes gleichzeitig können an den neuen Stationen geladen werden, erläutert Elmar Trippe, Mitarbeiter im Fachbereich Bürgerservice, öffentliche Ordnung, Soziales der Stadt Olsberg. Die Ladestationen waren ein Wunsch, der in den beiden Orten im Rahmen des IKEK-Prozesses geäußert worden war.

IKEK ist die Abkürzung für „Integriertes kommunales Entwicklungskonzept“ - Ziel ist es, die gesamte Stadt und die einzelnen Ortsteile weiterzuentwickeln. „Schließlich sollen sie auch noch in einigen Jahrzehnten lebendige Gemeinschaften und attraktive Orte sein, die sie jetzt sind“, so Bürgermeister Wolfgang Fischer. Die neuen E-Bike-Ladestationen sollen dafür ein Baustein sein.

Sowohl in Helmeringhausen wie auch in Bruchhausen befinden sich die Stationen an den Dorfplätzen. Hier können „E-Biker“ ihre Räder kostenlos aufladen - „ein großes Plus für Einheimische und natürlich auch für Besucher“, so Winfried Henke, Ortsvorsteher von Helmeringhausen. Mehr als nur ein „Nebeneffekt“: Durch die neue Stromversorgung ergeben sich ebenfalls Chancen, die Dorfplätze noch flexibler zu nutzen. „Und wir haben schon bei unserer 72-Stunden-Aktion Kreat-Helma 2.0 gemerkt, welche Möglichkeiten sich dadurch bieten“, freut sich Winfried Henke.

Pro Ladestation sind Kosten von rund 6.400 Euro entstanden – 65 Prozent dieser Summe konnten durch den IKEK-Prozess aus Fördermitteln getragen werden. Auf positive Impulse für die Orte setzt auch Bürgermeister Wolfgang Fischer. Während des IKEK-Prozesses habe man im Schulterschluss mit der Bürgerschaft zahlreiche Ideen und Konzepte entwickelt: „Nun gilt es, trotz der extrem angespannten Finanzlage gezielte Impulse für unsere Orte zu setzen.“

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