Die Ortsvorsteher tauschten sich mit der Verwaltungsspitze im Rathaus aus. Foto: Stadt OlsbergSie sind gleichermaßen „nah dran“ am Geschehen in Dörfern und Ortsteilen der Stadt Olsberg wie auch im Rathaus: Ortsvorsteher sind ein Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung. Um den engen Kontakt zu den Ortsteilen und ihren Bewohnern noch zu vertiefen, trafen sich jetzt die Ortsvorsteher aus dem Stadtgebiet sowie Vertreter der Stadtverwaltung unter der Leitung von Bürgermeister Wolfgang Fischer zum Austausch. Ein Thema dabei war das so genannte „Integrierte kommunale Entwicklungskonzept“, das Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam erarbeitet haben, um Konzepte für eine Weiterentwicklung zu entwerfen. Anfängliche Skepsis, so Andreas Rüther, im Rathaus verantwortlich für das IKEK, sei einer „positiven Erwartungshaltung gewichen“.

Bei allen - historisch gewachsenen - Unterschieden gebe es auch viele Gemeinsamkeiten, resümierte Andreas Rüther: Das Bedürfnis, in den Orten in einem angepassten Maß Bauland für junge Familien vorzuhalten, oder aber Dorfgemeinschaftshäuser und Dorfplätze als wichtige Treffpunkte für alle Altersschichten zu erhalten.

Zunehmend wichtiger werde dabei die Barrierefreiheit. „Daran müssen wir langfristig arbeiten“, so Andreas Rüther dazu. Gleichzeitig stellte der IKEK-Fachmann eine Reihe von Fördermöglichkeiten vor, um das ehrenamtliche Engagement in den Orten zu unterstützen. Oftmals könne man solche Förderprogramme vergleichsweise einfach in Anspruch nehmen – und im Zweifelsfall stehe auch die Stadtverwaltung beratend zur Seite, unterstreicht Bürgermeister Wolfgang Fischer und riet: „Scheuen sie nicht, uns anzusprechen.“

Schließlich sei es wichtig, dass das IKEK nicht „in einem Schrank Staub ansetzt“, sondern mit Leben gefüllt werde. „Hier geht es ganz konkret um Projekte, um unsere Orte zukunftsfest zu machen“, unterstreicht Wolfgang Fischer die Wichtigkeit. Trotz der sehr angespannten finanziellen Situation werde die Stadt Olsberg für solche Maßnahmen Mittel bereitstellen. „Wir kriegen die Anforderungen für dieses Jahr vollständig abgedeckt“, betonte der Bürgermeister, und auch für das Jahr 2020 seien Mittel im Haushaltsentwurf vorgesehen. Ebenfalls würden personelle Ressourcen im Rathaus bereitgestellt. Wolfgang Fischer: „Wir stehen zu diesem Vorgehen und unserem Wort.“ Lob gab es dafür von Helmeringhausens Ortsvorsteher Wilfried Henke: In das IKEK sei „ganz viel Arbeit reingesteckt worden“ – und auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Olsberg laufe gut: „Es hat sich wirklich gelohnt.“

bigge anno 1222

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