Bigge onLine

Auf dieser Grafik sieht man noch einmal, um welchen Gebäudeteil die Diskussion geführt wird. Grafik: Bigge AKtivAm Donnerstag, 25. Juni 2020, tagte der Rat der Stadt Olsberg. Nachdem Stadtkämmerer Stefan Kotthoff die aktuelle finanzielle Situation der Stadt beleuchtete und eine Neuordnung der OGS-Beiträge (siehe zum Ende dieses Textes) beschlossen wurde, ging es um das viel beachtete Thema des Verkaufs der ehemaligen Volksschule (Bildungswerkstatt) und der damit verbundenen Betreuungssituation in der Grundschule Bigge. Bürgermeister Wolfgang Fischer räumte zunächst ein, dass das Verfahren rückblickend nicht gut gelaufen sei. Mit Blick auf die kritischen Berichte wolle er aber auch deutlich machen, dass der Schulstandort Bigge nie gefährdet gewesen sei und auch nicht sein wird. Bereits im öffentlichen Teil äußerte sich der Bürgermeister sicher, dass im nichtöffentlichen Teil keine Entscheidung zum Verkauf getroffen werden würde.

aktuell rathaus250Neben der Raumsituation der Grundschule und der Veräußerung der Bildungswerkstatt steht ein weiteres, Schulen betreffendes Thema auf der Tagesordnung der kommenden Ratssitzung am Donnerstag, 25. Juni 2020, um 17 Uhr in der Konzerthalle Olsberg: Für die Betreuung in den Offenen Ganztagsschulen in der Stadt Olsberg soll ab dem kommenden Schuljahr eine geänderte Satzung mit neuen Beitragsstufen gelten. Eine solche Empfehlung gaben jetzt die Mitglieder des Ausschusses Bildung, Sport, Freizeit an den Stadtrat.

Bürgermeister Fischer stellt sich wieder telefonisch den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Den "direkten Draht" zum Olsberger Bürgermeister gibt es weiterhin: Wolfgang Fischer setzt seine in der Corona-Zeit eingeführten Telefon-Sprechstunden fort. "Damit möchte ich in der Zeit, in der unser Rathaus für den Besucherverkehr nur eingeschränkt geöffnet ist und zudem keine Veranstaltungen stattfinden können, auch weiter einen unmittelbaren Dialog ermöglichen", so Wolfgang Fischer. Am Dienstag, 23. Juni, von 15 bis 17 Uhr, sowie am Donnerstag, 2. Juli, von 16 bis 18 Uhr steht Bürgermeister Fischer für Fragen, Anregungen und Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern bereit.

Protest von Familien und Kindern vor der Ratssitzung Anfang des Jahres. Foto: Bigge AKtiv.Am Mittwoch, 17. Juni 2020, befasste sich der Ausschuss Bildung, Sport, Freizeit erneut mit der Situation der Grundschule Bigge im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf des Gebäudes der alten Volksschule, in dem sich unter anderem die Betreuung des Fördervereins befindet. Vorab sei gesagt, dass wir vom bigge-online-Webteam gerne selbst die Ausschusssitzung verfolgt hätten. Der Pressemitteilung bzw. der Tagesordnung war dieses eigentlich wichtige und sensible Thema leider nicht direkt zu entnehmen, so dass wir es uns nicht eingeplant hatten.

So haben wir uns nun über das Ratssystem, eigene Recherchen und in einem Gespräch mit Dr. Matthias Maluck von der Bürgerinitiative „Bigge Aktiv“ informiert. Im Gebäude der Bildungswerkstatt (ehem. Volksschule) befindet sich heute die Übermittagsbetreuung des Fördervereins. Auf fast über 60 Quadratmetern werden hier etwa 30 Kinder betreut. In der Betreuung wird nicht nur Platz zum Spielen benötigt, es gibt zudem eine Küchenzeile und einen Abstellraum, welche in der bisherigen Diskussion oft nicht beachtet wurden, aber wichtiger Bestandteil sind. Das Thema ist sehr komplex und am Ende geht es nicht nur um knapp 60 Quadratmeter der Betreuung, sondern um die Zukunft des gesamten Standorts:

aktuell notiz

Die aktuelle Situation der Offenen Ganztagsschulen in der Stadt Olsberg, ein Sachstandsbericht zur Digitalisierung der städtischen Schulen und die Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen im Rahmen der OGS sind drei der Themen, mit der sich die Mitglieder des Ausschusses Bildung, Sport, Freizeit in ihrer nächsten Sitzung beschäftigen. Die Zusammenkunft findet am Mittwoch, 17. Juni 2020, um 17 Uhr in der Konzerthalle statt und ist öffentlich. Interessierte Besucherinnen und Besucher sind willkommen; die Stadt Olsberg weist aber darauf hin, dass aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen die Zahl der Zuschauerplätze auf der Galerie im 1. Stock begrenzt ist. Ein Zutritt ist nur mit Mund-Nase-Bedeckung möglich. Die Stadt Olsberg appelliert, - wie generell im öffentlichen Raum - auch auf der Zuschauertribüne die üblichen Abstände von anderthalb bis zwei Metern pro Person einzuhalten und auf eine strenge Nies- und Hust-Etikette zu achten.