Mit heißem Wasser anstelle von Chemie geht es Unkraut und Kaugummis an den Kragen

Bürgermeister Wolfgang Fischer ließ sich von Mitarbeiter Andre Bathen die Wildkräuterbeseitigung mit heißem Wasser – ganz ohne Chemie - erläutern. Foto: Stadt OlsbergDampfend sprüht das 95 Grad heiße Wasser aus den Düsen. Der Löwenzahn kapituliert sofort: Schon kurz nach der Behandlung lässt er die Blätter hängen. Der Baubetriebshof der Stadt Olsberg hat ein neues Gerät angeschafft: Mit der Heißwasseranlage kann der Bewuchs an Straßenrändern und Fußwegen ohne Gift entfernt werden. Das heiße Wasser wird über einen vorne am Fahrzeug montierten Aufsatz ausgebracht. Auch in den kleinsten Ritzen zwischen Pflastersteinen erwischt die Neuanschaffung unerwünschtes Grün – und das alles nur mit heißem Wasser. „Eine gute Sache - vor allem für die Umwelt. Ganz ohne Gift können wir für saubere Straßenränder und Wege sorgen. Damit ist die Stadt Olsberg Vorreiter“, betont Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer. Seit Anfang Juni ist das umweltfreundliche Gerät im Einsatz.

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Seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst: Stadt gratuliert Meinolf Guntermann

aktuell rathaus250Seit 40 Jahren im Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger: Meinolf Guntermann feiert am Donnerstag, 2. Juli 2020, bei der Stadt Olsberg sein 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst. Nach Stationen beim HSK sowie den Arbeitsämtern in Düsseldorf und Meschede ist Meinolf Guntermann seit 1990 im früheren Sozialamt und heutigen Fachbereich „Bürgerservice, Öffentliche Ordnung, Soziales“ tätig, seit 2017 als stv. Leiter. Zu seinen Aufgaben zählen dort die fachliche Leitung des Teilfachbereichs Soziales und des Jobcenters, das Fallmanagement sowie die Leistungssachbearbeitung. Die Stadt Olsberg gratuliert Meinolf Guntermann zu seinem Jubiläum herzlich.

Allen Schülerinnen und Schülern schöne Ferien!

Ballons steigen zum Schulabschluss zum Abschied und als Zeichen des Aufbruchs in einen neuen Lebensabschnitt in den Himmel. Die Ballons nahmen die Wünsche der Kinder mit auf ihre Reise. Nicht nur den Schülerinnen und Schülern der Bigger Grundschule, sondern allen, wünschen wir alles Gute! Foto: Steffi BrüschkeAm Freitag ging für die Schülerinnen und Schüler - und sicherlich auch für die Eltern und Lehrerinnen und Lehrer - ein ungewöhnliches Schuljahr zuende. Ab März dominiert vom Homeschooling, eine lange Zeit ohne Freunde und Klassenkameraden und vor allem ein Schulabschluss ohne gemeinsame Feier - es war für alle Beteiligen ungewohnt und schwierig. Auch an der Bigger Grundschule konnten die Viertklässler nicht wie gewohnt verabschiedet werden. Aus der Not wurde aber eine Tugend und so ließen die Klassen und Lehrerinnen und Lehrer in Gruppen bunte Ballons zum Abschluss der gemeinsamen Zeit in den Himmel steigen.

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Aus grauem „Wasserschloss“ wird bunte Landschaft

Buntes Wasserschloss oberhalb von Olsberg: (v.li.) Bürgermeister Wolfgang Fischer mit den Künstlern Leif-Eric Möller und Lisa Weber. Foto: Stadt Olsberg

Zwei riesige Füße treten durch eine Wasserlandschaft. Und bei näherem Hinsehen finden sich im Blau jede Menge Elemente aus der Videospiel-Reihe „Super Mario“. Zu entdecken gibt es reichlich: Schließlich ist die Fläche hoch über Olsberg, die jetzt bunt gestaltet worden ist, rund 140 Quadratmeter groß. Die Stadtwerke Mainz haben dem „Wasserschloss“ zwischen Olsberg und Steinhelle ein neues, spektakuläres Äußeres verpasst. Das „Wasserschloss“ ist eigentlich ein Speicherbauwerk: Hier wird Wasser gespeichert, mit dem dann im Wasserkraftwerk Steinhelle I Energie erzeugt ist. Immer wieder wurde das versteckt im Wald gelegene Gebäude mit Graffitis „verunziert“. „Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass die Stadtwerke Mainz als Eigentümer mit der Idee auf uns zugekommen sind, die Gebäudefassade zu gestalten“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Fischer. Eine Woche lang haben Künstler Leif-Eric Möller, auf Instagram bekannt als @leif.lines, und Lisa Weber von den Stadtwerken Mainz, der „Schlossfassade“ ein neues Aussehen verpasst.

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Ein Blick in den Kneipp-Erlebnispark

In Olsberg wurden jetzt die Arbeiten zum Kneipperlebnispark abgeschlossen. Natürlich ist hier und da der Rasen noch nicht komplett nachgewachsen, aber dennoch bot sich schon ein schönes Bild. Wir haben uns also einige Stellen angeschaut und ein kleines Video für euch zusammengestellt. Ihr seht den Kurpark Dr. Grüne, den Kurpark bei der Konzerthalle, den Generationenpark und etwas aus der Ruhraue in Bigge:

Leben auf dem Josefsheim-Campus in Zeiten von Corona

Das Hauptgebäude des Josefsheims in Bigge. Foto: bigge-onlineDas Josefsheim Bigge ist Heimat und Arbeitsplatz für weit mehr als 850 Menschen, die hier auf dem Campus unter einem Dach Hand in Hand in den Betrieben der Bigger Werkstätten zusammen arbeiten, am Berufsbildungswerk mehr als 30 Berufe von der Agrarwirtschaft über Metallbau und Mediengestalter bis zum Fachwirt für Bürokommunikation erlernen oder in den Wohnbereichen für Menschen mit Behinderung leben und hierbei von Mitarbeitern im Alltag unterstützt werden. Die letzten Wochen ganz im Zeichen der Corona-Schutzmaßnahmen haben auch hier Veränderungen und Situationen herbeigeführt, die es so noch nie gab. Abstand als Zeichen von Fürsorge, strenge Hygieneregeln zum Schutz der Menschen in Risikogruppen und vor allem der Wegfall von Tagesstrukturen erfordern seitdem ein mehr an pädagogischer Begleitung, als die Beschäftigten, Mitarbeiter und Bewohner im Josefsheim Bigge und im Josefshaus in Lipperode bisher gewohnt waren.

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OlsbergWiki - Lebendiges Heimatgedächtnis

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